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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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1. Nikes
2. Ivy
3. Pink + White ft. Beyoncé
4. Be Yourself
5. Solo
6. Skyline To ft. Kendrick Lamar
7. Self Control ft. Austin Feinstein & Yung Lean
8. Good Guy
9. Nights
10. Solo (Reprise) ft. Andre 3000
11. Pretty Sweet
12. Facebook Story ft. SebastiAn
13. Close To You
14. White Ferrari ft. James Blake & Bon Iver
15. Seigfried
16. Godspeed ft. Kim Burrell
17. Futura FreeEin Album, das eigentlich dessen Auflösung bedeutet. Angefangen beim Namen, auf dem Cover steht „blond“, die Reviews schreiben „blonde“, auch die download Portale…Die Musik hat (fast) nichts mehr mit den üblichen Musik Kategorien gemeinsam. Auch „Channel Orange“ scheint aus einer längst vergangenen Epoche zu stammen. Einzig die Stimme und diese unglaubliche Atmosphäre erinnern an Frank Ocean. Keine Hooklines, keine Refrains, alles fließt ineinander und man sieht nur noch Bilder von Penthouse Wohnungen mit Pool, die Lichter von L.A., den Dunst, die Partys, doch das alles von oben, so als ob man über allem schwebt und doch ein Teil davon ist. In kleinen Ansätzen erinnert es fern an Josef Salvats „Night swim“.
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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Mr. Badlands…Die Musik hat (fast) nichts mehr mit den üblichen Musik Kategorien gemeinsam. Auch „Channel Orange“ scheint aus einer längst vergangenen Epoche zu stammen. Einzig die Stimme und diese unglaubliche Atmosphäre erinnern an Frank Ocean. Keine Hooklines, keine Refrains, alles fließt ineinander und man sieht nur noch Bilder von Penthouse Wohnungen mit Pool, die Lichter von L.A., den Dunst, die Partys, doch das alles von oben, so als ob man über allem schwebt und doch ein Teil davon ist…
Das liest sich vielversprechend.
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Gibt’s sie nur auf CD oder auch auf Vinyl? :-?
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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kurganrsGibt’s sie nur auf CD oder auch auf Vinyl?
Bisher erstmal als Download, dann kommt noch eine CD Version (geänderte Tracklist). Von Vinyl habe ich noch nichts gelesen.
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@Mr. Badlands: Thx!
Vinylversion b-i-t-t-e! Wobei ich gelesen habe das die voherigen Alben alle inoffiziell gepresst wurden..bootlegs. Mal schauen und Daumen drücken!
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also ich höre ziemlich viele hooklines und allgemein ein sehr gutes r&b-album und verstehe diese ganze feuilletonistische ratlosigkeit überhaupt nicht.
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vorgarten … und verstehe diese ganze feuilletonistische ratlosigkeit überhaupt nicht.
Was meinst du damit?
hauptthema eigentlich aller rezensionen, die ich bisher gelesen habe, war, wie schwierig es sei, das album irgendwie einzuordnen. was mich wundert bei menschen, die eigentlich ein bisschen übung darin haben sollten.
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@vorgarten: ok, alles klar!
Ich finde das Album als sehr gelungen.
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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vorgartenalso ich höre ziemlich viele hooklines und allgemein ein sehr gutes r&b-album und verstehe diese ganze feuilletonistische ratlosigkeit überhaupt nicht.
Ein klassisches R&B Album ist es sicher nicht. Man vergleiche nur „Channel Orange“ mit „blonde“, das ist ein sehr großer Unterschied. Natürlich findet man Gemeinsamkeiten, aber diese sind rar gesäht. Das neue Werk ist viel minimalistischer und die Melodielinien noch vielschichtiger als auf dem Vorgänger. So etwas eingängiges wie „Pyramids“ sucht man dort vergebens…
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Mr. Badlands
Ein klassisches R&B Album ist es sicher nicht. Man vergleiche nur „Channel Orange“ mit „blonde“, das ist ein sehr großer Unterschied. Natürlich findet man Gemeinsamkeiten, aber diese sind rar gesäht. Das neue Werk ist viel minimalistischer und die Melodielinien noch vielschichtiger als auf dem Vorgänger. So etwas eingängiges wie „Pyramids“ sucht man dort vergebens…
dass das ein klassisches r&b-album sei, habe ich ja nicht behauptet (dazu kenne ich mich auch zu wenig aus). ich verstehe schon, dass CHANNEL ORANGE anders funktioniert, aber ich persönlich finde halt vieles, was ich daran mochte, auch auf BLONDE wieder.
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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vorgarten
Mr. Badlands Ein klassisches R&B Album ist es sicher nicht. Man vergleiche nur „Channel Orange“ mit „blonde“, das ist ein sehr großer Unterschied. Natürlich findet man Gemeinsamkeiten, aber diese sind rar gesäht. Das neue Werk ist viel minimalistischer und die Melodielinien noch vielschichtiger als auf dem Vorgänger. So etwas eingängiges wie „Pyramids“ sucht man dort vergebens…
dass das ein klassisches r&b-album sei, habe ich ja nicht behauptet (dazu kenne ich mich auch zu wenig aus). ich verstehe schon, dass CHANNEL ORANGE anders funktioniert, aber ich persönlich finde halt vieles, was ich daran mochte, auch auf BLONDE wieder.Was es für mich schon deutlich von „Channel Orange“ unterscheidet, kann ich ja mal an den ersten Tracks festmachen:
Nikes – Hier haben wir eine Art Hookline als Fundament, die sich durch die ersten 3 Minuten zieht. Doch schon Oceans Stimme ist verfremdet, fast bis zur Unkenntlichkeit, dazu auch verzerrt, eine eingängige Melodie lässt sich nicht ausmachen, dann endet dieser Teil abrupt, Oceans Stimme wird klar und der Bass & Beat sind gänzlich verschwunden und auch die Melodie ändert sich komplett, bis kurz vor Schluss der Track wieder die Hookline der ersten 3 Minuten aufnimmt, nur um diese dann einige Sekunden später mit einem fade out verschwinden zu lassen.Ivy – Ein Song ohne Bass und Beats, Ocean singt über einer längeren Gitarrenfigur, die allerdings eher im Hintergrund bleibt. Hier schält sich der Gesang schön heraus und man erkennt auch den Beginn der Strophen wieder, allerdings ohne Refrain.
Pink & White – der eingängigste der ersten Songs. Ein relaxter Beat, dazu eine schöne Piano Figur, und der Gesang passt sehr gut, dann kommen noch Streicher hinzu. Das ist dann schon eher typischer R&B.
Solo – Wieder ein Song über einer längeren Gitarrenbegleitung mit vielen Wendungen, kein Bass und kein Beat, sehr viel Gesangslinien, verfremdete Stimmen, ziemlich schräg, doch sehr faszinierend.
Man kann sagen, dass das Album überraschend viele akustische Gitarren bereit hält, von der Struktur sehr reduziert ist. Es gibt zwar auch eingängigere Stücke, wie z.B. „Nights“, doch diese bleiben die Ausnahme. Auf jeden Fall ein ziemlich sperriges jedoch vielschichtiges und bemerkenswertes Album.
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Ich finde ja durchaus dass Nikes eine memorable Melodie hat, und z.B. dieses sich wiederholende I ain’t a kid no more, we’ll never be those kids again in Ivy durchaus catchy ist. Ich bin da eher bei @vorgarten, so ganz klar darüber, was an dem Album so wenig greifbar sein soll, wie allerorts behauptet, bin ich mir nicht. Dass es kein zweites Channel Orange ist, klar, und dass es sehr viel vom Sound/der Produktion lebt, unbestritten, dennoch finde ich viele Momente, auch in den Einzelsongs, die hängen bleiben können.
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"Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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TheMagneticFieldIch finde ja durchaus dass Nikes eine memorable Melodie hat, und z.B. dieses sich wiederholende I ain’t a kid no more, we’ll never be those kids again in Ivy durchaus catchy ist. Ich bin da eher bei @vorgarten, so ganz klar darüber, was an dem Album so wenig greifbar sein soll, wie allerorts behauptet, bin ich mir nicht. Dass es kein zweites Channel Orange ist, klar, und dass es sehr viel vom Sound/der Produktion lebt, unbestritten, dennoch finde ich viele Momente, auch in den Einzelsongs, die hängen bleiben können.
Sehe ich auch so, es gibt schon Melodien, die sich nach mehrmaligem Hören heraus schälen, nur ist das alles viel subtiler und setzt sich nicht gleich fest. Wenn man an Sachen wie „Swim Good“, „Novacane“, „No church in the wild“ oder „Lost“ denkt, liegen da schon fast Welten dazwischen. Zumindest läuft die neue Platte bei mir nicht unter der Bezeichnung „catchy“.
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