Re: Objektivität vs. Subjektivität bei der Bewertung von Musik

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Und da jemand in einigen vorhergehenden Kommentaren „subjektiv“ und „objektiv“ mit ins Spiel brachte: Das Schöne ist (unter ästhetischen Gesichtspunkten betrachtet) immer beides. Es wird subjektiv, sinnlich erfahren, beansprucht jedoch Allgemeingültigkeit, die über das subjektive hinausgeht, also unabhängig davon, was ich beim hören erlebt habe (z.B. Sonnenuntergang etc.). Das Schöne ist, was immer gleich gefällt, unabhängig, ob ich 13 oder 83 bin.

Eine gewisse Reife, lange Übung, Unterscheidungsfähigkeit (a dispassionate mind) ist bei der ernsthaften, ästhetischen Bewertung von Musik jedoch unumgänglich.

Was bleibt uns anderes, als im Bereich der Kunst sinnblidlich, metaphorisch, begeistert, trunken und dennoch ausdrücklich zu sprechen?

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