Re: Objektivität vs. Subjektivität bei der Bewertung von Musik

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bullschuetzEcht? Welche?

keine Ahnung (und auch kein Interesse). Aber es gibt ja Musikwissenschaftler, Musiktheoretiker und genügend Leute, die musikalisches Handwerk beurteilen. Und dann passiert genau das, was du oben beschrieben hast – im Laufe der Zeit bilden sich Kriterien (die können wir auch gerne intersubjektiv nennen), nach denen etwas beurteilt wird.

Nur bezogen auf Forumsdiskussionen sind mir diese Kriterien völlig egal (und ich glaube auch nicht, dass hier besonders viele Leute in der Lage sind, diese Kriterien sinnvoll anzuwenden), daher stören mich diese „gut/schlecht“ Formulierungen oder Sätze mit „musikalischer Substanz“ oder Aussagen über Songwriting (das auch gerne mal unter der Produktion leidet). Ich finde das völlig ok, wenn jemand von Callahans Stimme (schlimm), seinem Gitarrenspiel (egal) oder den Texten (keine Ahnung) bewegt wird, nur muss man das alles nicht so pseudotheoretisch aufblähen (was ich letztlich mit „unfundiert“ gemeint habe, es sind keine vernünftigen Kriterien dahinter!).

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