Re: Suicide – Alan Vega + Martin Rev

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optimist

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Mmh,was halte ich davon? Das Album ist in meinen Ohren zumindest nicht besser geworden. Es wurde damals von einem Freund angeschleppt, der meine Sympathie für „Suicide“ kannte. Damals wie heute fällt mir sofort der beschränkte Ausdruck von Alan Vega auf. Und wie genial sich die Paarung mit dem ebenso limitierten Martin Rev ergab. Und wie einfach clever oder unbewusst es von den beiden war, sich bei den gewählten Mitteln auf Maschinen zu verlassen. Diese Kombination machte es Kribbeln. Vega alleine durfte natürlich beim Rockabilly auch eine geschärfte Gitarre neben sich erlauben. So eine langweilige Schlaftablette wie der Gitarrist auf „Cubist Blues“ funktioniert in meinen Ohren allerdings nur ganz quälend. Die meisten Stücke dieser Produktion klingen zudem wie im Proberaum die erste Idee genommen, und ganz im vermeintlichen Stil von „Suicide“ immer wieder wiederholt. Nur ganz so simpel ist das nicht, wenn die Muse vergessen hat einen zu küssen….. Die versetzen Maschinenrhythmen und die Melodiesprengsel von Martin Rev sind, warum auch immer, einfach viel geiler. Dagegen empfinde ich „Cubist Blues“ grösstenteils als lähmend uninspiriert. Leider.

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