Re: Ich höre gerade … Jazz!

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gypsy-tail-wind
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Jimmy Smiths grossartige Aufnahmen vom April 1960 mit Stanley Turrentine, Donald Bailey und auf einigen der Stücke Kenny Burrell. Die zweite Scheibe ist neben der Live-Aufnahme aus dem Smalls‘ Paradise vom November 1957 die mir allerliebste von Smith, mit ihr entdeckte ich ihn (zuvor hörte ich „The Cats“, die LP steht im Regal meines Vaters, natürlich sehr hübsch mit dem Foldout etc., aber musikalisch mochte ich das damals nur bedingt, war mir alles zu arrangiert, Smith zu eingeengt … die Grooves im über zwölfminütigen „Messy Bessie“ (she sure is!) oder dem Opener „Back at the Chicken Shack“ waren es, die mir für Smith die Ohren öffneten. Jahrelang hörte ich neben ihm kaum andere Organisten, erst Larry Young war dann wieder eine richtige Entdeckung („Unity“ und „Into Somethin'“ zunächst, dann die Alben mit Grant Green), aber all die anderen Organisten entdeckte ich zu weiten Teilen viel später: Don Patterson, John Patton, Baby Face Willette, Jack McDuff, Groove Holmes, Jimmy McGriff, Johnny „Hammond“ Smith, Charles Earland, Gene Ludwig, Rhoda Scott, Shirley Scott, Freddie Roach, Paul Bryant … die meisten kenne ich auch seit zehn oder zwölf Jahren, aber keinen so lange wie Smith, den ich immer noch am allerliebsten mag. Auch Kenny Burrell hörte ich hier wohl zum ersten Mal, Turrentine sowieso … Donald Bailey konnte ich damals noch nicht so recht schätzen, aber der Mann war unglaublich hip, das ist mir inzwischen auch klar geworden!

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