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Originally posted by candycolouredclown@12 Feb 2004, 18:30
Nun habe ich das ja auch an dr Gattung des „Romans“ festgemacht.
Und die Ballade ist trotz ihres erzählerischen Flusses, eine sehr stark gebundene Gedichtform. Und nach jeder Strophe wird doch der Kehrreim wiederholt. Würde es also darum ziemlich eindeutig der Lyrik zuordnen. Auch schon wegen der erhöhten Sangbarkeit einer Ballade. Was ja nach dem eigentlichen Ursprung des Wortes „Lyrik“ (also der Lyra) eine wichtige Struktureigenschaft ist.
Wo hast du eigentlich so einen Scheiß wie „Lyra“ gelernt? Das krieg ich zwar auch hin, aber in meinem Deutsch-LK hab ich nix gelernt.
Natürlich sind Balladen der Lyrik zuzuordnen. Trotzdem beinhalten sie narrative Elemente, sogar recht stark ausgeprägt.
Wollte ja damit auch nur zeigen, dass diese beiden Elemente, eben der des Narrativen und der des Lyrischen durchaus vereinbar sind.
Das hat aber natürlich nix mit dem zu tun, was deady ursprünglich sagte. Filme sind, so viel ich weiß, nie in Versform und werden auch nur selten gesungen. In diesem Fall dann sicherlich lyrisch in einer anderen Bedeutung.
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