Re: ROLLING STONE Dezember 2010

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kaesen

Registriert seit: 17.06.2003

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Torsten GroßDas ist ja inhaltlich auch völlig legitim und nachvollziehbar. Auch wenn es natürlich schade ist. Aber wenn man aus einem derartigen Schreiben dann Rückschlüsse auf die Auflagenentwicklung zieht, hat das schon ein bisschen was von Kaffeesatzleserei. Ich selbst habe vor einiger Zeit den „Spiegel“-Abo gekündigt und bin danach übermehrere Wochen ungefähr 15-mal (kein Witz) angerufen worden. Deshalb komme ich aber nicht auf die Idee, dass dem „Spiegel“ scharenweise die Abonnenten weglaufen. Allerdings bin ich bei dir, was die Formulierung betrifft. Entsetzen ist doch eher im Zusammenhang mit anderen Dingen angebracht.

Davon abgesehen bezog sich das ja auch nicht nur auf dich. Es hat halt Monat für Monat jeder fünfte Post den Tenor, „wenn das so weitergeht, kündige ich mein Abo“, das ist für mich nicht unbedingt die Grundlage einer sachlichen Auseinandersetzung über Inhalte. Zumal es – und damit meine ich explizit nicht dich – ja in keiner Weise als wie auch immer geartete Entwicklung gedeutet werden kann, wenn wir über Westernhagen berichten. Der war auch lange vor der Berliner Zeit schon mal auf dem Cover und ist natürlich grundsätzlich ein Thema für uns.

So hatte ich das auch aufgefasst, wolte es aber noch einmal klarstellen. Und bitte: Keine Anrufe! Danke!

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