Re: ROLLING STONE Dezember 2010

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j-w
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maximum rhythm & blues

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BgigliDas Special erfordert keinen Mut, sondern ist auch quantitativ ein weiterer Versuch, ein bestimmtes Zielpublikum anzusprechen, dessen Qualitätsmaßstäbe bisher den Maßstäben des „Rolling Stone“ nicht entsprachen. Nach den letzten Hoffnung und Konsolidierung versprechenden Ausgaben ein von mir nicht unbedingt erwarteter Rückschlag in eine Richtung, die mit Reportagen von Managerhörvorlieben ihren bisherigen Höhepunkt fand.

Sehe ich anders. Westernhagen ist derzeit immer noch eher ein Reizthema als ein Anreizthema. Das Interview hätte so auch im Spiegel stehen können, sich seines Werkes zu widmen und dabei nicht pauschal *-** zu vergeben, zeugt von Mut. Damit wird der Stone hier aus dem Forum viel Gegenwind bekommen, wie ja auch schon Dein Beitrag (den ich allerdings so nicht nachvollziehen kann) bezeugt. Ich habe Westernhagen auf der aktuellen Tour erlebt, war bereit einen Verriss zu schreiben, aber es war leider gut. Es hätte es noch besser machen können, aber er war definitiv besser als zu Halleluja-Zeiten (und von dem was danach kam, wollen wir erst gar nicht reden).

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Staring at a grey sky, try to paint it blue - Teenage Blue