Re: ROLLING STONE Dezember 2010

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j.w.Gratulation zu dem Mut ein Westernhagen-Special zu machen. Wobei ich finde, er ist in dem ansonsten sehr interessanten Interview noch zu sehr mit Samthandschuhen angefasst worden. Da hätte man noch ganz anders nachhaken können und einiges aus dem Interview nehme ich dem Herren W. auch nicht ab. Anfang der 2000er hatte er doch noch im Boulevard seine große Drogenbeichte vom Hocker gelassen, jetzt will er auf einmal mit Drogen keine Probleme gehabt haben. Und seine Aussagen zu seinem Bühnengehabe in den 90s hätte ich auch so nicht durchgehen lassen. Ansonsten aber wie gesagt: Hut ab ein so „gefährliches Thema“ anzugehen. „Freiheit“ ist übrigens nicht auf Halleluja, sondern auf dem Vorgänger „Westernhagen“.

Das Special erfordert keinen Mut, sondern ist auch quantitativ ein weiterer Versuch, ein bestimmtes Zielpublikum anzusprechen, dessen Qualitätsmaßstäbe bisher den Maßstäben des „Rolling Stone“ nicht entsprachen. Nach den letzten Hoffnung und Konsolidierung versprechenden Ausgaben ein von mir nicht unbedingt erwarteter Rückschlag in eine Richtung, die mit Reportagen von Managerhörvorlieben ihren bisherigen Höhepunkt fand.

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