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MikkoWie gesagt, im Zuge der Punk und New Wave Bewegung im UK Ende der 1970er Jahre wurde das auch zur Ideologie. Da wurde auch dieser Gegensatz in der Presse immer häufiger beschworen.
Aber es haben sich schon in den frühen 70ern deutsche unabhängige Label bewusst von der großen Musikindustrie abgesetzt, haben sich zusammengeschlossen und sich gegenseitig unterstützt. Daraus entstand später der Vertrieb EFA.
Diese Definition ist mit Sicherheit einzig zutreffend.Aber auch ihr Scheitern.
„Nachhaltig“ erinnern mich diese gescheiterten ‚Labels‘ an die total naiv,aber damals anfänglich gutgemeinte Initiative der BEATLES,in London per APPLE-Studios j e d e m ‚Unknown‘ Einlaß zu gebieten.Es wurde der gigantischste
Flopp der „fab4“ infolge fürchterlichen Mißbrauchs.
Die KRUX blieb (auch z.b. betr. MUTE) ,daß sich Bands (z.b. Depeche Mode)
ab Mitte der 80er Jahre als dermaßen erfolgreich und lukrativ erwiesen und sich also kommerziell woandershin (EMI) „verselbständigten“.
Ihr ‚Management‘ (sicher auch U2) riet ihnen also rechtzeitig,sich pfründigeren
Einkommensquellen zu widmen.Unverändert behaupte ich,daß dies Thema nicht nur von ‚Fans‘ tabuisiert bleibt,weil es unglaubwürdige Schatten auf ihre Idole würfe.
Selbst beste Rockmagazine wie der ‚RS‘ bilden aus ihren ‚Star-Fan-Klientelen‘ unzweifelhaft einen weltweit garantiert nicht zu unterschätzenden kapitalen Umtrieb, gegen den allerdings nichts einzuwenden ist, weil er immerhin der
international/globalen Verbreitung von MUSIK dient:liebe:
„MONEY,THATS WHAT I WANT“, wie John Lennon es 1963 bereits bekannte,
wiegt in der wirklichen Welt leider unverändert mehr,als sein „IMAGINE“.
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