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Ich habe auch Probleme damit, wenn – zufällig junge, gutaussehende – Terroristen so in einen Popstar-Kontext gesetzt und ikonisiert werden. Und das geschieht zwangsläufig durch Abbildung auf dem Titel des US-Rolling Stone, der ja nunmal in erster Linie kein Nachrichtenmagazin ist. Wer sich durch Terror unsterblich machen will, hat sein Ziel spätestens dann erreicht. Zumal es genug Leute geben wird, die den „irgendwie auch ganz süß“ finden werden. Ist ja auch klar, dass das in erster Linie ein Marketinggag mit den Mitteln der Provokation ist. Für die Opfer und Angehörigen muss das unerträglich sein. Genauso unangenehm finde ich im Übrigen die reißerische Unterschrift, in dem er negativ als „Monster“ überhöht und entmenschlicht wird.
(Ironie erkenne ich da allerdings auch nicht.)
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I like to move it, move it Ya like to (move it)