Re: Queen + Paul Rodgers: The Cosmos Rocks

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nail75

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kramerWeil sich niemand für ein May/Taylor/Rodgers Album interessieren würde und die meisten Queen-Fans die Verarschung ja auch nicht bemerken.

Warum eigentlich nicht?

Ich finde, es gibt mindestens ein Dutzend grandioser Queen-Singles und eine Menge weiterer sehr guter Songs. Außerdem schwingen da Kindheitserinnerungen, großartige Videos und persönliche Sympathie für Freddie Mercury mit.

Onkel TomDas Album habe ich nicht, auch noch nichts daraus gehört und auch eigentlich keine Lust es mir anzuschaffen.Queen habe ich in den 70ern gerne gehört. Die Alben der Zeit danach waren mir nur noch zum Teil wichtig.

Der oben genannte Vergleich ist aber voll daneben.

Immerhin ist Paul Rodgers ein sehr guter Sänger und hat, im Gegensatz zu Hasselhoff, in seiner Karriere schon etliches Gutes abgeliefert (siehst du wahrscheinlich anders).

Darum ging es mir nicht, Rodgers ist keinesfalls so schlecht wie Hasselhoff, nur in Bezug auf Stimme und Auftreten könnte der Gegensatz nicht größer sein, daher der überzeichnete Vergleich.

kramerNatürlich ist es verwerflich, denn Queen war eine Band, die aus vier Mitgliedern bestand. Warum nicht gleich Queen & Free oder Queen & Bad Company? Wäre dann ja auch legitim. Und das nächste Oasis-album heisst dann Oasis & Hurricane #1 & Heavy Stereo.

atomAb welcher personellen Umorientierung darf sich eine Band weiterhin so benennen? Es finden sich sicherlich noch weitere diskussionswürdige Beispiele aber das sollte man dann an anderer Stelle erörtern.

Man kann ja immer noch einen Thread dazu eröffnen, aber man stelle sich nur vor, dass Joy Division nach dem Tod von Ian Curtis unter demselben Namen weitergemacht und dazu – sagen wir mal – Joe Strummer als Sänger verpflichtet hätten.

Bei Queen kommt noch verschärfend dazu, dass die Verantwortlichen Wiederholungstäter sind (Made in Heaven) und dass sie auf Tonnen von Geld sitzen, das Ganze also nicht nötig haben. Und ich stimmte TMF zu, dass eine solche „Supergruppe“ mit anderem Namen auf jeden Fall ihr Publikum gefunden hätte.

Dennis BlandfordNach einem Durchlauf und den hitzigen Debatten um the brand „Queen“ inkl. der unwürdigen Kritik an den Leuten die sich die Scheibe wirklich anhören

Ich ringe um die die wirklich guten Songs (C-lebrity ist m.E. mit Abstand das highlight) aber ich setze mich mit der Platte wenigstens auseinander u. reihe nicht Vorurteil an Vorurteil.

Keineswegs. Ich habe gesagt, dass ich mir das Album nicht anhören werde, aber nicht diejenigen kritisiert, die es tun.

Eine Auseinandersetzung mit diesem Machwerk von meiner Seite ist unabhängig von der Qualität der Musik ausgeschlossen. Dass meine Entscheidung nicht auf Vorurteilen („Ist bestimmt schlecht“), sondern auf Urteilen („Kommt mir aus genannten Gründen nicht ins Haus“) beruht, hatte ich ja oben schon gesagt. Das war es dann von mir zu diesem Thema.

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Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.