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Nach einem Durchlauf und den hitzigen Debatten um the brand „Queen“ inkl. der unwürdigen Kritik an den Leuten die sich die Scheibe wirklich anhören wage ich zu behaupten, dass an vielen Stellen mehr queentypisches durschimmert als beim postmortalen „Made in Heaven“. Die Chöre, Mays Gitarre u. Taylors Rumpelschlagzeug. Ich habe meine liebe Mühe mit Rodgers als Sprachrohr dieser Musik, zu platt sind oft seine Attitüden, zu ausgelutscht seine Texte u. zu wenig humorig seine Gesten, aber vielleicht habe ich mir das Teil auch vor allem deswegen gekauft um einfach nochmal Roger u. Brian zu hören. Ihr unwürdiges Solozeug aus den letzten Jahr(zehnten) machte wenigstens Hoffnung, dass sie zu zweit etwas reißen könnten.
Die Platte hätte problemlos in der Form auch 1993 erscheinen können, als betagte Rockmillionäre aus den Siebzigern noch nebenbei sterile outputs herausbrachten. Ich ringe um die die wirklich guten Songs (C-lebrity ist m.E. mit Abstand das highlight) aber ich setze mich mit der Platte wenigstens auseinander u. reihe nicht Vorurteil an Vorurteil.
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"And everything I know is what I need to know and everything I do's been done before."