Re: Homophobie im Reggae

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friedrich

Registriert seit: 28.06.2008

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Travis BickleZusammengefasst lautet demnach Deine Einschätzung wie folgt:

Die Rapper sind die Sprachrohre und Verstärker bildungsferner Schichten mit geringem Einkommen und nicht vorhandenen gesellschaftlichen Aufstiegsmöglichkeiten, deren männlicher Teil in manchen Fällen frustrationsbedingt zu aggressiven Verhalten neigt

Ääh, nein … Wie kommst Du denn darauf?

Du zitierst aus dem Zusammenhang. Das finde ich etwas unangenehm, weil Du mir damit Dinge in den Mund legst, die ich so nicht gesagt habe.

Ein nur oberflächlicher Blick in die Biographie so manchen Gangster-Rappers lässt einiges von dessen sozialer Herkunft erkennen. Nehmen wir doch bloß mal den hier erwähnten Bushido, auch wenn das tatsächlich etwas off topic führt. Ich sage es mal so: Wen wundert es, dass auf diesem sozialen Humus keine zarten Blümchen blühen? Ich vermute, dass es in einem Land wie Jamaika, dass unter enormen wirtschaftlichen und sozialen Problemen leidet, ähnliche Probleme und ähnliche Auswüchse gibt. Ist doch bloß so ein Erklärungsversuch von mir und soll keineswegs einen Legitimationsversuch darstellen.

Travis BickleHast Du Dich je mit Rap auseinandergesetzt ? Vielleicht kannst Du Deine Erfahrungen hier schildern, sonst werden wir in diesem thread schnell off-topic.

Bin kein ausgesprochener Rap-Fan. Aber meine erste Hip Hop-Platte war 1983 (oder so) eine 12″-Single von Grandmaster Flash. Hieß wohl THE MESSAGE und steht bei mir immer noch im Plattenschrank.

Friedrich

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“There are legends of people born with the gift of making music so true it can pierce the veil between life and death. Conjuring spirits from the past and the future. This gift can bring healing—but it can also attract demons.”                                                                                                                                          (From the movie Sinners by Ryan Coogler)