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Um mal auf die Ursprungsfrage zurückzukommen:
Jimmy DeanAber mir stellt sich die Frage, obwohl mir die Musik (Ich höre bspw. die Vorbilder der 2-Tone/69er Skinhead-Bewegung) sehr gut gefällt, ob ich mich überhaupt noch mit dieser Musikrichung identifizeren kann…
Ich fände es falsch, eine ganze Musikrichtung wegen homophober Auswüchse zu verurteilen. Ganz klar, Homophopie an sich gehört verurteilt und verbannt, das Problem an sich liegt aber nicht in der Musik selbst. Natürlich transportiert die Musik dieses Problem, wie Musik eben das gesellschaftliche (oder religiöse) Leben an sich transportiert. Und dass nicht die ganze Gesellschaft homophob ist, konnte man ja in Deinem verlinkten Artikel nachlesen. Es gibt zudem Gegenbewegungen wie den „Conscious Dancehall“ und weiß Gott nicht jeder Künstler nimmt eine homophobe Haltung ein. Das zu trennen halte ich für wichtig, eine Schwarz/Weiß-Denke wäre zu kurz gesprungen.
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You can't fool the flat man!