Startseite › Foren › Kulturgut › Das musikalische Philosophicum › Müssen in einem Konzert die Musiker sympathisch sein? › Re: Müssen in einem Konzert die Musiker sympathisch sein?
So, jetzt kommt mein Senf. Jungs, ihr strengt mich an. Kaum ist man mal n Tag nicht online, muss man schon 5 Seiten lesen.
Mich verbindet ja zu Oasis so ne Art Hassliebe.
Ich vergöttere sie geradezu für einige Songs, und bewundere Liam auch teilweise für die Art, Songs zu singen und hasse und liebe ihn gleichzeitig dafür, wie arrogant steif er auf der Bühne steht. Im einem Moment haut mich die Band total um, und dann schimpfe ich nur noch auf sie und höre sie wochenlang nicht, ging mir so mit Heathen Chemistry (hatte ich mir schon übergehört, bevor sie überhaupt rausgekommen war…)
Klar ist Sympathie wichtig. Sehr sogar! Besser noch Identifikation mit den Inhalten, Einflüssen, überhaupt der Haltung der Künstler.
Gebe ich Midnight voll recht.
Wo wir aber bei Dylan waren; ich persönlich finde ihn unsympathischer als zB Noel G., er ist einfach son grummelnder Griesgram, der es tatsächlich schafft, während eines Konzertes weniger zu reden als Liam G -so hab ich ihn jedenfalls erlebt, und das war wohl auch nichts ungewöhnliches.
Liam ist natürlich n Depp, Noel dagegen ist glaub ich schon so ne Art Vorbild für mich. Von ihm hat man auch fast nie von wirklich handfesten Prügeleien gehört, gleichzeitig – obwohl er seinen Zenit vielleicht schon überschritten hat – schreibt er immer noch Songs, die mich berühren
@KL:
deine Signatur ist ja quasi der Grund gewesen, Oasis zu gründen!!
:D