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Mal ein Beispiel.
Eric Fish, seines Zeichen Frontmann von Subway To Sally. Ich mag die Musik von der Gruppe nicht, ich mag das Mittelalter sowieso nicht. Aber Eric solo war ein Erlebnis. Er spielt, begleitet von seiner Akustik-Gitarre, seine Lieblingssongs. Einige von der Band, viele Cover-Versionen, meist im neuen Gewand. Was sich dieses Jahr in OS zum Tourabschluß ereignete fand ich dann doch unbeschreiblich. Trotzdem versuche ich es mal. Er brach ein Lied ab, weil es ihn an seinen verstorbenen Vater erinnerte. Da war nichts peinlich oder aufgesetzt. Eine Stunde später bekommt er einen Lachkrampf und sich nur wieder ganz schwer unter Kontrolle. So gegen 1.00 Uhr nachts bin ich dann gegangen. Zwei Tage später lese ich die Kritik in der Zeitung: Eric Fish spielt sechs Stunden live.
War alles in allem ein tolles Erlebnis, bringt mich aber der Musik von Subway To Sally auch nicht näher. (so-far-so-good grinsend geschrieben)
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Das fiel mir ein als ich ausstieg.