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Seit Håkon Gebhardt die Gruppe verlassen hat, ist irgendwie der Wurm drin. Da können sie noch so lange Epen schaffen, wenn diese dann kein dichtgestricktes Netz ergeben (wie z.B. viele Songs von „Trust Us“ und eigentlich alle anderen Alben), dann war’s das auch schon mit der Fazsination, die ausgedehnte Kompositionen ausstrahlen. Ganz besonders der Titeltrack verliert sich des Öfteren im luftleeren Raum und die Musiker spielen meilenweit aneinander vorbei. Einzig „Year Zero“ kann mich in seinem feinen Wechselspiel zwischen ruhigen Frickelphasen und energischem Spiel begeistern. Die langgezogene minimalistische Phase von „She Left On The Sun Ship“ ist auch nicht zu verachten.
Ich hoffe, sie konnen sich in Zukunft noch mal steigern, sehe ich doch alle Alben vor „It’s A Love Cult“ (2003) und nach „Lobotomizer“ (1991) auf allerhöchstem Niveau. Vielleicht kommt Gebhardt, der mir auch als Sänger immer gefallen hat, ja auch zurück.
1. Suite: Little Lucid Moments * * 1/2
2. Year Zero (The Damage Report) * * * *
3. She Left On The Sun Ship * * * 1/2
4. The Alchemyst * * *
Der Gesamteindruck, die Übergänge, die Zwischentöne, alles zusammen: * * *
Cover: *
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