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„Trane Whistle“ (wieso nicht ganz normal „Train“? War das als Homage gedacht? Oder hat man das damals aus versehen falsch geschrieben weil Trane so bekannt war?) – lustig, das war mein erstes richtiges Hör-Erlebnis mit „Lockjaw“, als ich vor vielen Jahren mein Schülertaschengeld sparte, um mir die Dolphy Prestige-Box zu kaufen. In den sehr guten Liner Notes dort sagt Zan Stewart, dass dieses Album – auf dem man kein einziges Dolphy-Solo hört – ja nur drin sei, damit die Box wirklich komplett sei (dankenswerterweise sind auch von Carters „Where“ die beiden Stücke ohne Dolphy drin – das haben sie dann ja leider bei den drei Coltrane-Boxen geändert, was zumindest bei „The Cats“ und „Cattin'“ sehr schade ist, bei den Ammons und Garland-Sessions aber sehr verständlich). Dann meint Stewart aber, dass man im vokalisierten Ton von Davis gewissermassen einen Vorgänger von Dolphy erkennen könne – was ich nicht mal so unsinnig finde, auch wenn letztlich die Erscheinungsform ihres Spiels sehr unterschiedlich ist, aber das mit dem stark vokalisierten stimmt halt eben schon!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba