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sebsemiliawenn man dylans musik schätzt sollte man sich den film schon ansehen, nur eben nicht zu viel erwarten. am besten mit ein paar freunden anschauen und danach in die kneipe zum diskutieren gehen. irgenwie ist der film ja auch eher ein essay über dylan, die 60er und 70er jahr, amerika, kunst.
Ich habe leider keine Freunde, mit denen ich über Dylan reden könnte. Mit wem kann man das schon? Deshalb bin ich ja hier.
sebsemiliaeine weitere maske wäre für mich übrigends die produktoffensive der letzten jahre. was man nicht alles von/über dylan kaufen kann. und trotzdem wird immer weiter erzählt: dylan ist ein Geheimnis, verschlossen, etc.
man könnte fast meinen, dylan ist bemüht seinen nachlass zu verwalten und will vorgeben wie er in erinnerung bleiben soll.
Das war mir bisher noch nicht so bewußt, aber Du hast Recht. Den Eindruck kann man bekommen.
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