Re: 150 mal GUITARS GALORE!

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sonic-juice
Moderator

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Für mich bestimmt sich der Lesewert eines Artikels ja eigentlich weniger danach, ob sich das Thema nun zufällig innerhalb oder außerhalb meines etablierten musikalischen/kulturellen Horizonts bewegt, sondern eher danach, ob die Auseinandersetzung mit dem Thema formal und inhaltlich gelungen ist. Ob ich dann am Ende die Bewertung des Autors teile, sagt ja nichts per se über die Qualität des Textes aus.
Über das Berlin, das Mikko „vertraut ist und am Herzen liegt“, hätten wir ihm wohl kaum großartig neues erzählen können (oder wollen). Insofern freut es mich um so mehr, wenn er „einige Artikel dennoch ausgesprochen lesenswert“ findet oder sich meinetwegen auch gerne an polarisierenden Aussagen der Müllers über „Fun Punk“ reibt – egal ob wir da nun in der Wertung zufällig beeinander liegen. Gerade weil die Chance, dass ich mal freiwillig eine Platte von Ton Steine Scherben, Ash Ra Tempel, Tangerine Dream oder Ja, Panik auflege, eher gering ist, interessiert es mich, warum die für andere Autoren von Relevanz sind. Texte über Acts und Platten, die ich eh schon in- und auswendig kenne, sind für mich hingegen nicht gerade der zwingendste Kaufgrund.
Und ob nun ausgerechnet wir berufen sind, Dir, tops, neue, überraschende Blicke auf das musikalische Geschehen von Houston, San Antonio oder Fort Worth zu eröffnen, da bin ich mir noch nicht so ganz sicher. Nun gut, vielleicht mit einem Special zum Southern Hip Hop.

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