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Wir sind hier leider Off Topic, weil das ja nun wirklich keinen richtigen Zusammenhang mit nüchterner Besternung der BAP-Platten hat. Deshalb sollten wir das hier nicht fortsetzen. Nur noch so viel:
SokratesNur eine gute Anlage legt die Eigenheiten (um das wertende Wort Schwächen zu vermeiden) einer Aufnahme auf. Wie sollte es denn anders herum gehen? Eine schlechte Anlage hat doch wegen ihrer lausigen Qualität gar nicht die Möglichkeit, Nuancen hörbar werden zu lassen.
Wie gesagt, mitunter wird quasi das Gegenteil behauptet. Und von mir aus kann man sich auch gerne auf „Eigenheiten“ einigen.
(…)Das dieser Matsch mit der Begründung „Qualität” in Vinyl gepresst wird, und dann auch noch auf 45 Umdrehungen, ist geradezu paradox.
Das ist ja mein Reden. Etwas, das bestimmte „Eigenheiten“ aufweist, lässt sich diese nur äußerst begrenzt durch unterschiedliche („billige“ oder „teure“) Produktion austreiben.
Gerade beim Wiederhören lege ich bewusst neutral (also unbefangen) auf, weil ich mich nicht selbst betrügen, sondern wissen will, was ich da höre und wie es heute auf mich wirkt.
Ich will mal glauben, dass Dir das gelingt, ich für meinen Teil kann das wohl nicht.
Heute, da gute Digitaltechnik (fast) nichts mehr kostet, hat sich das gewandelt: Da lassen sich Unterschiede eher in den Arrangements ausmachen, denn das ist eine Kunst für sich.
Das ist ja für Einige schon ein Widerspruch in sich (Digital und „Gut“). Ich selbst bin mir noch nicht schlüssig.
Letzteres gilt für mich allerdings für Produktionen aller Zeiten und und aller Techniken.
Lassen wir es (von mir aus) dabei bewenden.