Re: Die Musik meiner Jugend und ihre Bedeutung

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fairchild

Registriert seit: 29.11.2007

Beiträge: 38

Hm, also ich denke, dass ist echt bei jedem unterschiedlich. Da gibt es einmal die Leute, die irgendwas elektisches hören, mit Schlaghosen und Neopreenjacken rumlaufen. Ein halbes Jahr später komplett in schwarz mit Metal aufm Walkman um im nächsten Jahr mit Baggies rumzulaufen. Diese Leute waren mir irgendwie immer Suspekt, dass waren für mich immer Leute ohne Meinung und eigenen Geschmack, die einfach irgendwelchen Trends hinterherlaufen. Vielleicht finden sie noch ihren Gschmack aber meist sind das dann die Leute die „eigentlich alles“ als Musikgeschmack angeben.
Bei mir war die Jugend eher das Fundament auf dem alles aufbaut. Irgendwann, nach den Drei Fragezeichen und Benjamin Blümchen kam die Phase, wo man halt ma geguckt hat was andere so hören und da habe ich mir ein Limp Bizkit Album gekauft, da das bei einigen Freunden grad angesagt war. Na ja, war ganz nett aber irgendwie nicht so mein Fall. Dann kamen „Fenster zum Hof“ von den Stieber Twins und „Wu-Tang Forever“ vom Wu-Tang Clan in die Sammlung, na ja und da war dann alles aus. Seit dem höre ich HipHop. Und dann kam und kommt immer noch was dazu. Grade bei HipHop, welches durch das Samplen ja viel von anderen Musikrichtungen beeinflusst wird. Habe mich dann irgendwann angefangen für die Originale zu Interessieren und dabei so viele wunderbare Bands und Sänger/innen entdeckt.
Also bei mir hat die Jugend auf jedenfall den Grundstein gelegt, um welchen sich viele wunderbare Musik angeschlossen hat…

Was ich auch noch sagen möchte. Es gab auch in der Pubertät die Zeit, in der man dann Songs wie „LMS“ von Kool Savas gefeiert hat und sich wie der King vorkam aber ich bin deswegen heute kein sexistischen Männerschwein geworden. Klar, Musik kann beeinflussen aber es kommt vor allem auf den Menschen an, der die Musik aufnimmt. Ich hatte mich schon viel Mit Rap beschäftigt und ich hab das einfach nicht so eng gesehn. Ich wusste, dass ich solche Songs nicht ernst zu nehmen habe. Das finde ich teilweise ein bisschen Schade bei der neuen „HipHop Generation“. Einige hören einen Song und denken gleich sie seien Tony Montana.