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Du siehst also keinen Ansatz von Melancholie? Weder in den Texten noch in der Musik?
„Fortgewaschen, leere Straßen, zerbrochene Fenster schreien mich an
der Himmel verhangen von grauen Worten fragen was hast du getan?“
„Geh wohin du willst und komm nie mehr wieder, diese Tür ist zu.
Ich will mich nicht wiederholen, ich will dich nicht wiedersehen, dir wiederstehen.
Komm schau dich an du bist so lächerlich mit deinen Herzen im Gesicht“
„Warte Welt! Warte auf mich! Hört sie sich jeden Morgen reden.
Was hat sie was andere nicht haben, nicht wollen?“
„Und sie macht ihre Augen zu und nimmt sich vor nie wieder zu reden
des Nachts beschwört sie die Sterne“
„Hey seid bitte still, ich kann euch nicht mehr hören
das Dröhnen in meinem Kopf ist viel zu laut voller Worte, voller Leere, voller Wiederhall“
„Aus meinem Kopf, aus meinem Sinn, ich geh woanders hin.
Dorthin wovor ihr Angst habt hinzugehen, um dort hinzugelangen bleib ich einfach stehen“
„Und da sitzt du schaust dir deinen Lieblingsfilm an
so laut wie es geht, dass man den Schmerz nicht mehr hört“
„Und so schweigst du und du träumst von dem was dich quält… die heile Welt“
„Ich schau zum Fenster raus und warte mich in den nächsten Tag
erlebe tausendmal was nie passiert“
Du hast recht, keine Spur von Melancholie!
Ich nerve ab jetzt nicht mehr weiter. Nichts für ungut.
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