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Dirty Harry (Don Siegel, USA 1971)
Verdammt cooler Film! Und ja, ich hab ihn tatsächlich noch nie gesehen – am TV schaue ich oft nur ein paar Minuten rein und spar mir den Film dann fürs Kino auf. Das hat sich in diesem Fall gelohnt, das Bild (Digital HD) war perfekt, der Sound ebenso… Lalo Schifrin konnte schon ein bisschen was.
Nach „24“ ist die Kritik an der angeblichen Befürwortung der Polizeibrutalität ja heute fast niedlich… natürlich ein heikles Thema, aber schockieren wird das heute niemanden mehr. Die Szene im Büro des Staatsanwaltes fand ich jedenfalls eine der schwächsten des Films.
Hübsch zu Beginn, als Harry in sein Diner essen geht und den Banküberfall melden lässt – vor er reingeht sieht man die Marquee des Kinos um die Ecke, das grad „Play Misty for Me“ zeigt. Später in einem Treppenhaus gibt’s ein „Kyle“-Graffiti (Clints Sohn ist 1968 geboren).
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba