Startseite › Foren › Kulturgut › Das musikalische Philosophicum › Rezeptionsverhalten und -möglichkeiten in den 1960er und frühen 70er Jahren › Re: Rezeptionsverhalten und -möglichkeiten in den 1960er und frühen 70er Jahren
Joliet JakeGenau… was sind da für Freundschaften in die Brüche gegangen, nur, weil sich die Burschen zu „Poppern“ entwickelt haben. Karottenjeans… grauenhaft.
Stimmt, da waren unsere lila Latzhosen schon viel cooler….;-)
Was deinen Referendar anbelangt, da fällt mir mein Englisch-Lehrer ein.
Hatte den 4 Jahre auf der Realschule, war einmaliger Lehrer und Mensch.
Irgendwann hab ich des Abends mal wieder über nen Text eines Songs gebrütet und kam trotz diverser Wörterbücher nicht weiter.
Bind am nächsten Tag nach dem Unterricht zu ihm hin, hab ihn nach nem Wort gefragt, er schaut mich an, grinst und meinte nur „Zappa?“
Da war ich sprachlos. Er erzählte mir dann, dass er auch großer Zappa-Verehrer ist und ab diesem Zeitpunkt ist er natürlich in meiner Gunst noch mehr gestiegen, als er es vorher sowieso schon war.
Bin dann oft nach der Schule mit ihm im Cafe gesessen und wir haben Zappa-Texte übersetzt. Insofern hat der auch ziemlich zu meiner Liebe zu Zappa beigetragen, durch ihn verstand ich auch endlich die Texte richtig (was bei ihm ja nicht ganz einfach ist) und hab mich dadurch auch viel intensiver noch mit ihm beschäftigt.
--
„Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ (Goethe) "Allerhand Durcheinand #100, 04.06.2024, 22:00 Uhr https://www.radiostonefm.de/naechste-sendungen/8993-240606-allerhand-durcheinand-102