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Anonym
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Joachim HentschelDas wundert mich nur deshalb, weil der Rolling Stone eigentlich immer so war wie heute, oder? War der früher mal wesentlich gewagter? Eher im Gegenteil, ein Titelblatt wie Libertines oder Art Brut wären zur Hamburger Zeit (also bis vor drei Jahren) aus verschiedenen Gründen undenkbar gewesen.
Das schreibe ich jetzt aber nicht als Entschuldigung, denn: Der Eindruck, dass der Rolling Stone vor allem die etablierte Musik präsentiert, also das, was alt ist oder schon beim Erscheinen einen gewissen, vom Experten verbürgten Ewigkeitswert hat (so à la Bright Eyes: großer Songwriter, schon jetzt zeitlos etc.), dieser Eindruck trifft ja völlig zu. Ja, das ist die Zielgruppe.
Danke für die Antwort! Ich gestehe, ich war nie ein wirklich regelmäßiger Leser des RS, ich kann die Historie also nicht beurteilen. Ich lese noch nicht mal eine andere Musikzeitschrift, bei meinen Spontankäufen war der RS bislang immer das interessanteste Magazin. Möglicherweise geht mir dann einfach nur die Redundanz auf die Nerven – denn wenn ihr euch immer auf die etablierte Musik bezieht, dann gibt es da schlichtweg nur wenig neues… Irgendwie erscheint mir das alles zu berechenbar, um noch Geld dafür auszugeben – jedenfalls momentan… Da scheinen mir dann doch oft andere Zeitschriften (nicht Musik!) interessanter.
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