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Nach meinen morgendlichen „Tilt“-Exerzitien schlich ich heute früh in die Abstellkammer und suchte die „500 größten Hits der 80er“. Nach schonungslosem Selbstversuch folgende Erkenntnis:
– B&B sind genauso schlimm, wie ich sie in Erinnerung hatte. „In 1985 Bruce & Bongo discovered Germany’s most succesful word – geil“. Das sollte wohl eine Parodie auf Hardcastles „19“ sein. Und dann geht es in einem fort „everybody’s geil, g-g-g-geil, you are geil …, Boris is geil …“, das ganze völlig talentfrei über den denkbar stumpfsten Beat „gerappt“. Und dieses Werk kredenzte uns jemand, der an anderer Stelle dieses Forums Hiphop mit reaktionärem Schaum vor dem Mund zur „Unkultur“ erklärte. Hat sich ja glücklicherweise erledigt.
– Baltimoras „Tarzan Boy“ ist dagegen beinahe erholsam. Also, wer damals so alt war wie Klein-Beyonce, hatte damit seinen Spaß. Nerven tut’s trotzdem eben so wie Scotch’s „Disco House“ (das mit dem Husten-Sample).
– Tatsächlich ganz gut gehalten hat sich der von Sido erwähnte „Holiday Rap“. Doch, ist wirklich nett, aber bei weitem nicht so gut wie die Vorlage von Madonna.
Ich höre ja ganz gerne in solche Billigkompilationen rein, man entdeckt darin nämlich auch manch schöne Titel wieder und ganz neu, gerade eben z.B. „I Scare Myself“ von Thomas Dolby, mein heutiger Song des Tages.
Irgendwo hörte ich auf diesem Weg auch ein frühes Werk der oben erwähnten George Baker Selection von 1970: „Little green bag“. Der ist erstaunlich gut.
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