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1. Dances With Wolves – Kevin Costner, 1990
Zeitgeist Western mit überheblich-grüner Tagebuchesoterik und voll korrekter Indianerdarstellung. Ein Vorwurf war ja immer, die Ureinwohner zu peacig charakterisiert zu haben, dabei ist doch da eher Dunbar so irgendwie das „Problem“.
2. „Carry On Abroad“ – Gerald Thomas, 1972
Von den Spät(mach)werken die unterhaltsamste Klamotte. Die klassische Belegschaft hier, großes Gag- und Slapstick-Angebot. Und Kenneth Williams OMG-Gesichtsausdruck steht neben dem besten (da kann man aussuchen) von de Funès.
3. „The Archer And The Sorceress“ – Nicholas Corea, 1981
Trashiger als „Krull“: George Kennedy als lächerliches Majestix Look-Alike, schickere Eighties Neon-Effekte und diese fiesen Schlangenkrieger toppen die Slayers und Liam Neeson. Wirklich, wirklich schade, dass dem Piloten keine Serie folgte.
4. „Armaggedon“ – Michael Bay, 1998
Immer diese Diskussionen um „Con Air“, ist doch „Armageddon“ DAS Guilty Pleasure Blockbuster Action Movie. Einfach besser: Weltraum statt Wüste, Flaggenpathos und symphatischer Sowjet, Love-Story innerhalb gut durchgeknallter Mannschaft, jede Menge Bohrgerät, Space-Cars und Schusswaffen. Das ganze „knallig und rasant in Szene gesetzt“. Und nur hier gibt Buscemi restlos alles.
5. „Die Olsenbande Sieht Rot“ – Erik Balling, 1976
Da durften sich die Ossis zur Abwechslung immer mal freuen, wenn der mächtig gewaltige Plan erwartbar nicht funktionierte. Einer der originellsten, die orchestrierte Wandbearbeitung ist großes Kino.
6. „When Harry Met Sally…“ – Rob Reiner, 1989
Tröstliche „Auf jedes Töpfchen passt ein Deckelchen“ Komödie für verzweifelte Großstädter über 30. Meg Ryan wurde dann auch folgerichtig die Doris Day der Neunziger trotz der, ähem: „Orgasmusszene“.
7. „Circle Of Iron“ – Richard Moore, 1978
Strange Shit. Asiatische Küchenphilosophie trifft sickes Sindbad/Samson/Spartakus S-Movie. „Zardos“ für ganz Arme; randvoll mit schwulen Barbaren, Tataren, Affenkriegern.
8. „The Bone Collector“ – Philipp Noyce, 1999
Jolie, Washington und Al Bundy in einer unterhaltsam größenwahnsinnigen „Rear Window“ Profiler Story, die sich, ganz unbemerkt, in einem Logikwölkchen auflöst. Die drei tapferen Darsteller und die straffe Regie kämpfen nunmal wacker dagegen an. Siehe auch Bigelows „Point Break“. Ach, apropo Swayze:
9. „Red Dawn“ – John Millius, 1984
Höhöhö, und genau wie der letzte der Reihe:
10. „Sunshine Reggae Auf Ibiza“ – Franz Marischka, 1983
Richtig schön beschissen. Mit verständigen Freunden, einem Sixpack/Selbstgedrehten ein großer Spaß.
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I hunt alone