Re: Der Flop des Jahres

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faspotun

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Kai BargmannWut und Entsetzen wäre zu viel gesagt, ein leichtes Stirnrunzeln trifft es besser.

Als das Album rauskam, sagte ein Freund, er habe sich nicht spontan verliebt. So ging es mir auch.

Ich habe „X&Y” dann eine Weile weggestellt und erst im Herbst, als der Veröffentlichungstrubel abgeebbt war, wieder gehört.

Mit etwas Abstand hört sich das Album viel besser an – und ich meine damit nicht, dass ich es mir in 100 Durchläufen schöngehört hätte.

Martin hat (wieder einmal) sehr schöne Songs geschrieben, die Band hat sich musikalisch (hauptsächlich in den Arrangements) weiterentwickelt und dabei zugleich ihre Identität bewahrt.

Da würde mich interessieren, was denn „scheusslich“ genau bedeutet bzw. warum Martin hier zur Zielscheibe von Aggression und Abscheu wird?

schreibt kein besonderer Fan, sondern ein besonnener Musikhörer.

bei der buchstaben-kombination „x&y“ kommen mir unweigerlich die folgenden zwei attribute in den sinn: überladen und weinerlich. (und ich verwende bewusst nicht die wörter opulent und pathetisch, denn das würde ja auch eine positive interpretation zulassen.)
definitiv: flop des jahres.

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