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Die Musik ist doch streckenweise nett.
Die meiste Zeit redet Nena natürlich Müll. Im Fernsehen meine ich. Diesen sinnfreien und indifferenten 80er Jahre Esoterik-Slang. Für meinen Geschmack auch zu viel Hihih und Hahah und Gegacker und so.
Aber so oft ist sie nicht mehr im Fernsehen. Eigentlich (doch jetzt wieder) schade, weil die, die jetzt dort das Sagen haben, noch mehr Müll reden oder so.
Am Besten wars unter Umständen damals. Als „Dam Dam Drafi“ und Uschi Nerke das Zepter schwangen. Das war natürlich voll gut. Mike Leckebusch an der Regie und Shlomo Bimsstein an der Kamera. Voll geil. Die Yankees live und Schwarz Weiß, die anderen auch und so.
Etwas später dann und mit ausgefeilterem Drogen-Training, gerieten die Bands öfter aus dem Bereich der Kamera und agierten im optischen Nirvana – der Bildschirm wurde zu einem fiesen, psychedelischen Guckkasten. Das hat mir damals auch schon nicht gefallen und war bestimmt so beschissen wie Nenas Esoterik-Gelaber oder so.
Fazit: Ich finde diesen offenen Brief an Nena irgendwie nicht so gut oder so.
Etwas überzogen. Wahrscheinlich hat sie das alles nicht verdient. Die Musik-Geschichte wird es zeigen.
Clapete
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Es ist alles gesagt, nur noch nicht von allen. K. Valentin