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Das ging schon sehr frustig los, als Sparhawk sich bei Konzertbeginn über den „german engineer“ verächtlich äußerte und drei Einsätze brauchte, um überhaupt zu starten. Seinen Frust liess er dann im dritten Song (war das „Everybody`Song“ oder „California“?) raus, als er den letzten Gitarrenpart mit seinem Gesicht spielte und dann am Kinn blutete.
Ähnlich seltsam auch der Zugabenblock. Bei der zweiten Zugabe sang er ein Stück nur skizzenhaft an und liess die Band konsterniert auf der Bühne zurück. Als dann die Rausschmeiß-Musik schon längst lief und ein Teil der Leute schon gegangen war, kam die Band nochmal raus, und Sparhawk wollte es nochmal in die volle Extase treiben. Mimmy, seine Frau, zweite Stimme und (im Stehen spielende) Drummerin hatte aber scheinbar nicht den Drive, den er erwartete. So haute er mit dem Gitarrenhals auf ihr Becken (also das der Drums) ein, dass einem Angst und Bange wurde. Man hatte während des gesamten Abends das Gefühl, dass es in ihm überkochte und die beiden anderen Bandmitglieder Angst vor ihm hatten und die Situation komplett eskalieren könnte.
Musikalisch war es aber großartig und gefiel mir noch besser als das letzte Konzert der Band im Knust. Gerade der Kontrast zwischen den oft recht dreckig klingenden neuen und den spannungsvollen, aber eher ruhigen alten Sachen machte den Reiz des Abends aus.
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Wake up! It`s t-shirt weather.