Re: Kann man zu viel – gute – Musik hören?

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mitchryder

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kramerSchliesst das eine das andere aus?

Wenn Musik als Genuss und in der Angenehmheit des Wohlbefindens stattfinden soll, dann hast du natürlich recht. Musik ist aber ebenso eine lösende Befreiung oder besser die Unterbrechung der alltäglich bewußten Sinnesüberreizung, die wir ausgesetzt werden. Die Stille ist doch heutzutage oft beängstigend und Musik das Mittel gegen die Angst.

Ich nehme mir die Ruhe und schaffe mir mein Wohlgefallen für die Musik, die mir mehr bedeutet. Doch brauche ich auch die Musik, die, nennen wir es ruhig mal keinen wirklichen Spaß macht, um meine Umwelt verträglicher wahrzunehmen.

Ich will nicht übertreiben, aber ich schätze meinen Konsum an Musik für den Tag auf 5 oder mehr Stunden ein. Ich filtere diese Musik bereits im Unterbewußten (Zwangsradio an der Arbeit o.ä.) und versuche mir die Zeit zu nehmen, die wirklich angenehmen Lieder, Songs dann auch bewußt zu empfinden.

Spaß ja…, wenn man ihn wahrnimmt. Musik immer… weil sie mich täglich begleitet.

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Di. & Do. ab 20.00 Uhr, Sa. von 20.30 Uhr Infos unter: [/COLOR][/SIZE]http://www.radiostonefm.de