Re: Paul Weller – Heliocentric

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k-o-r

Registriert seit: 17.09.2007

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01. He’s The Keeper ***
Hat mir damals schon als erste Single nicht so toll gefallen. Als Opener ist der na ja. Habe ihn in Frankfurt letztes Jahr mal wieder live gehört und bin auch damit nicht wirklich warm geworden.

02. Frightened ***1/2
Recht gelungene Ballade, die mir aber leider nicht im Ohr hängen geblieben ist. Ein Album-Track halt, den man nicht wegklickt, aber bei dem ich aber auch nicht die Ohren spitze.
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03. Sweet Pea, My Sweet Pea ****
Hat mir damals sofort gefallen und ich mag ihn immer noch. Nette Melodie und ein schöner Text. Für mich ganz sicher einer der besseren Songs vom Album.

04. A Whale’s Tale ***
Wieder einer dieser 08/15 Songs, bei dem ich zwar nicht zusammenzucke, den ich aber dann auch schnell wieder vergesse. Kann mich auch nicht erinnern, ob ich den jemals live gehört habe. Ist übrigens Track 4
und nicht Track 5 wie auf dem Cover des Albums und in den Listen aufgeführt.

05. Back In The Fire *****
Obwohl diese Album-Version nicht annähernd so gut ist, wie z.B. die Acoustic-Version von „Days Of Speed“, ist dies einer seiner stärksten Songs. Habe ihn zum Glück mehrfach live gehört und bin immer wieder begeistert.

06. Dust and Rocks ***1/2
Nett und gefällig schleppt sich der Song über fast 6 Minuten – aber leider auch nicht mehr.

07. There’s No Drinking, After You’re Dead ****1/2
Ich konnte (sorry Dennis) die Jubelarien damals gut verstehen. Ich mag den rockigen Weller einfach lieber. Gefällt mir auch heute beim Durchhören, daher von mir fast die Höchstnote. Gefällt mir übrigens auch als Acoustic-Version auf der „Days Of Speed“.

08. With Time And Temperance *****
Wird aus „There´s no drinking…“ sehr schön übergeleitet und ist musikalisch sehr fein. Ich gestehe, dass ich den Song schon lange nicht mehr gehört habe und die Meinung von Jan und Dennis hier 100% teile.

09. Picking Up Sticks ****
Paul hat den Song in Frankfurt live gespielt und scheint ihn daher zu mögen. Ich habe ihn trotzdem nicht im Kopf, auch wenn es wahrscheinlich der Song mit dem Drum Solo war. Schlecht ist er nicht, aber er bleibt bei mir einfach nicht hängen.

10. Love-Less **1/2
Also meiner Meinung nach hat Paul es nicht so mit den Balladen. Am Anfang ist dies ein unsägliches Gejammere und nur das Ende mit der schönen Streichereinlage reisst den Song ein wenig hinauf.

Fazit: Gut gelungenes Album mit drei Top-Songs und einigen guten Tracks. Fällt gegenüber „Heavy Soul“ aber etwas ab, was rückwirkend betrachtet, zu einem „Augenbrauen Hoch“ geführt hat. Im Ranking der Solo-Alben bei mir aktuell immer noch Platz 5.

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