Re: Live-Alben: ungnädig unterbewertet

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jan-lustiger

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ArkantosMir fällt noch eine interessante Live-Alben-Annekdote ein: Bei irgendeinem Live-Album von den Ärzten war die Spur von Bela B. nach dem Konzert unbrauchbar. Um die Platte trotzdem rausbringen zu können, spielte Bela seine Parts im Studio nochmal ein. Allerdings statt sich selbst über ein Kopfhörer zu hören, nahm er einen voll aufgedrehten Verstärker und spielte alles one-take am Stück ein.

Das stimmt nicht ganz, das war nur bei einem einzigen Song, das war „Sie kratzt, sie stinkt, sie klebt“ von der Sintflut. Sie hätten die Platte einfach ohne den Song rausbringen können, fanden das aber zu schade. Es ist allerdings gängige Praxis, Live-Alben mit ein paar Overdubs auf die Sprünge zu helfen.

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