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starclubDas meine ich ja. Lass alle Instrumentalbreaks weg – also das Arrangement. Reduziere auf das, was einen Song im Kern aus macht, die Hauptmelodie und die Funktionsharmonik als Begleitung. DAS ist dann die Essenz und ich würde behaupten, dass die schon mal gar nicht schlecht ist („funktioniert am Lagerfeuer“).
Viele hier lassen sich ablenken vom Sound (ist sehr stark vom Zeitgeschmack abhängig) – man kann auch sagen vom Arrangement oder von der Produktion. Toto wurde oft der Vorwurf gemacht, überproduziert zu sein.
Aber lass das alles mal weg, und versuche, auch die Stimme des Sängers, die in dem Fall sehr hoch und sicherlich Geschmacksache ist, wegzudenken.
Da muss man sich dann aber schon eine ganze Menge wegdenken. Ich hab es nach dem letzten Post auch nochmal kurz mit dem Song versucht und leicht genervt schon nach etwa einem Drittel der Zeit wieder aufgegeben. Und ja, die Stimme und die Art des Gesangs spielen natürlich auch eine Rolle.
Ist denn nun meine Emotion weniger wert als Deine?
Deine Emotion sei Dir doch belassen, ist doch gut wenn das bei Dir Wohlbefinden auslöst, bei mir schlägt der Gefühlspegel beim Hören eben in eine andere Richtung. Würde das auch nicht gegeneinander abwägen oder sonst irgendwie werten wollen.
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out of the blue