Startseite › Foren › Über Bands, Solokünstler und Genres › Von Abba bis ZZ Top › Toto › Re: Toto
misterzetwenn ich die „iv“ bewußt ausklammere – sicherlich songtechnisch mit das geilste, was es von toto gibt – keine frage! es gefällt mir (mit abstrichen) auch die tambu von den „neueren“ toto-platten sehr gut. auf falling in between gibts für mich „bottom of your soul“ (hat zwar mit rock rein gar nix zu tun, ist aber ein klassischer toto-edelpopsong und ich steh` vor allem auf diese geile stimme von joseph williams), „falling in between“ als titelsong, weil er in diese „proggy“ richtung geht und so anders ist, „dying on my feet“ – ein song, der geiler und fetter und vor allem abwechslungsreicher gar nicht sein könnte, die bläsersection zum schluss ist endgeil integriert! – sowie diese schöne gospelige ballade „spiritual man“, wobei ich ohne probleme auf diesen gesang von david paich hätte verzichten können, der hat mir nämlich noch nie so wirklich gefallen.
das problem bei fib ist halt wahrscheinlich genau diese vielschichtigkeit.
kod, 7thone, fahrenheit oder natürlich das „vierer“ waren alben wie aus einem
guss und darum hört man sie wahrscheinlich in etlichen jahren immer noch gerne! oder man kann es vielleicht auch so ausdrücken: am stärksten waren die toto-leute stets, wenn ihre songs zwar musikalisch hochwertig, aber dennoch den leichten kommerz-touch (in blickrichtung verkauf) hatten.
zuletzt wird darauf nach meiner meinung nicht mehr wirklich geachtet, sondern nur mehr endgeil musiziert. und ob das wirklich alles ist, darüber gehen die meinungen natürlich auseienander.
Hallo misterzet, starke Analyse, seh ich in etwa genauso!
Auffällig dabei, dass niemand das Album „Iso-lation“ aufzählt. Es war auch relativ schwach und uninspiriert, obwohl „Stranger in town“ eigentlich ein geiler Song ist (mit Abstrichen auch „Holyanna“). Hab’s auch nur ausgeliehen..
Muss dabei gestehen, dass ich erst so Mitte der 90er-Jahre draufgekommen bin, dass damals mit Fergie Fredriksson ein (Übergangs-)Lead-Sänger an Bord war, nachdem ich zum ersten Mal „Endless“ hörte. Kannte nämlich alle Toto-Songs ausser den paar Isolation-Tracks, und dachte mir, hoppla, das ist doch nicht mehr Bobby Kimball. So schlecht war seine Stimme auch nicht, aber vermutlich hat man ihm doch nicht so vertraut, da man bei den Hit-Singles auf David Paich gesetzt hatte. Dass man dann Joseph Williams engagiert hatte, war auf jeden Fall kein Fehler..;-)
--