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Anonym
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Originally posted by Anachronist@11 Apr 2004, 16:45
Mag ja sein, daß du keinen Unterschied zwischen „Indiana Jones“ und „ID4“ siehst (auch wenn mir das nicht einleuchtet), aber nur weil beide Filme ein Millionenpublikum in die Kinos ziehen, heißt das noch lange nicht „Indiana Jones“ = „ID4“. Auch wenn du das nicht nachvollziehen kannst: Bei ersterem fühle ich mich uneingeschränkt auf intelligente Art und Weise unterhalten, bei letzterem rege ich mich spätestens nach dreißig Minuten nur noch darüber auf, wie dämlich die Dialoge und vorhersehbar der ganze Rest des Films ist.
aber wo ziehst du die Grenze, und Warum? Wenn ich mich recht entsinne gefiel dir „The Sixth Sense“ – und warum? Von meinem Standpunkt aus gesehen ist nach 30 Minuten auch hier alles vorhersehbar, ähnliches gilt für „The Others“. Für dich mögen das hervorragende Filme der letzten Jahre gewesen sein, für mich sind sie berechnender Schund. Da schaue ich mir lieber nen Emmerich an….
(das ganze meine ich jetzt wertfrei, nur zur Verdeutlichung unterschiedlicher Sichtweisen.)
Deinen Gedankengang, dass sich die „Qualität“ der Filme durch das Erwachsenwerden einer Generation verbessern sollte, kann ich auch nicht nachvollziehen. Geh doch mal in ein Multiplex, alles über 30 kannst du mit Handschlag begrüssen. Geh in ein kleines unabhängiges Kino, da siehts anders aus. Und eine junge, unerfahrene Zielgruppe, die nur unterhalten werden will ist immer vorhanden – das war sie schon vor 50 Jahren. Und diese Gruppe stellt nunmal den Großteil des Kinopublikums – an denen wird sich also der Mainstream orientieren. Warum geht man denn ins Kino (nicht du, nicht ich!): Da kann man sich mit Freunden treffen ohne sich mit ihnen Unterhalten zu müssen, kann Cola trinken und Popcorn fressen und hat eine Alternative zur abendlichen Langeweile – thats it.
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