Re: Musikalisches Tagebuch

#1617347  | PERMALINK

onkel-tom

Registriert seit: 23.02.2007

Beiträge: 44,748

Sokrates
1.Zur Ehrenrettung der sog. Fahrstuhlmusik: Interessanterweise spielt in Fahrstühlen keine Musik. Man hört sie viel öfter in Supermärkten. Und da soll sie positiv stimmen, um Kauflaune herbeizuführen. Was ja auch funktioniert. Wenn Musik so gesehen ihren Zweck erfüllt, muss sie gelungen sein.
2. Gabriels Platten sind leider fast nie durchgehend gut. Da sind nicht wenige halbgare Experimente und Ideen, gerade auch auf den stichwortbenamten Platten. Später gingen ihm die Ideen ganz aus, ein „Against all Odds“ hat er nie geschrieben (Würdest Du das als „Fahrstuhlmusik“ bezeichnen?)

1. Stimmt. Man wird so „belätschert“ dass sich der Verstand abschaltet und man danach hemmungslos einkauft.:lol: Ist das jetzt gut? Für den Laden in jedem Fall schon.
2. Außer den ersten beiden Alben höre ich bei Collins kein durchgehend gutes Album. Bei Gabriel gefallen mir hingegen die Erste, früher „So“ (hat etwas nachgelassen, besonders „Sledgehammer“) und „Us“ eigentlich durchgehend gut. Und auf den anderen sind immer wieder Highlights, die es so bei Collins später nicht mehr gab.
Und nein, „Against All Odds“ ist keine Fahrstuhlmusik. Aber „Here Comes The Flood“ ist z.B. um Welten besser.
Wir haben da halt unterschiedliche Standpunkte.

--

Gewinnen ist nicht alles, gewinnen ist das einzige.