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DemonEin entscheidender künstlerischer Schritt für Donald Byrd; praktisch ein ganz neuer Sound wurde da erfunden!
Das Album wurde m.W. seinerzeit als »Verrat am Jazz« kritisiert. Nicht ganz zu unrecht, wie ich meine: Nach den beiden ersten Tracks lässt das Album ziemlich nach und nähert sich gefährlich der Beliebigkeit.
„Verrat am Jazz“, so so…
Es ist klar, dass dieses nicht mehr der Jazz ist, den Byrd jahrelang pflegte.
Aber das es gleich einem Verrat nachkommen soll, wenn er das Genre wechselt, oder einfach nur auf den Zug aufspringt, der den Jazz erweitert hat um andere Elemente, ist das sicher kein Verrat am Jazz, oder?. Nimmt man so etwas zum Anlass, dann dürfte Miles Davis ja wohl der übelste „Verräter“ gewesen sein.
Klar, diese Platte war wohlmöglich ein Schlag ins Gesicht diverser Puristen, so what!
Aber hätte man Donald nicht bereits 1970 böse sein müssen, als er “Electric Byrd“ veröffentlichte?
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