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jarret, peacock, dejohnette, somewhere (2009/2013)
„there’s a place for us, somewhere a place for us. peace and quiet and open air. wait for us, somewhere“, singen tony und maria. in der luzern concert hall wird aus dem somewhere ein everywhere, ein arbeitssieg, vor allem über die diffuse akustik, unter der vor allem der bass zu leiden hat, bis die drei sich darauf eingestellt haben und mit leonard bernstein die große vibration ingang setzen, die in einem funk-groove mit zärtlichen blockakkorden ausschwingt. ein großes dokument, auch des endes, denn zwei der drei leben nicht mehr, der dritte kann nicht mehr spielen, das ist das bis dato letzte live-album, obwohl sie danach noch 5 jahre weitergespielt haben. wahrscheinlich müssen erst jarrett und eicher sterben und der red-hook-produzent den laden übernehmen, bis aus den jahren 2010 bis 14 was erscheinen darf. ich finde SOMEWHERE sehr besonders, @thelonica hat es in seiner liste, weil die drei einen vergleichbar langen weg brauchen, um zueinander und zum raum zu finden, und dann passiert eben doch die große magie. und dann ist es vorbei, die energie ist weg, irgendwo.
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