Antwort auf: Das Piano-Trio im Jazz

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gypsy-tail-wind
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Mit „alle drei lohnenswert“ meinte ich übrigens Borderlands, Crispell und Sanchez – aber gilt auch für die drei von Borderlands ;-)

Denny Zeitlin Trio – As Long As There’s Music | Denny Zeitlin im Dezember 1997 mit Buster Williams und Al Foster für Venus – es gibt Klassiker wie den Titeltrack, „For Heaven’s Sake“, „I Fall in Love Too Easily“, zweimal Gershwin mit „They Can’t Take That Away from Me“ und dem Closer (auf der CD, die LP enthält viel weniger Material und ist anders programmiert) „The Man I Love“, dazu Coltranes „Cousin Mary“, Jobims „Triste“, zwei Zeitlin-Stücke und das Titelstück eines hier populären Albums von Hampton Hawes, „I’m All Smiles“. Ich tu mich gerade erstaunlich schwer damit – hab die CD schon länger und hab sie als sehr gut abgelegt, aber fand bei mehreren Anläufen die letzten Tage nicht richtig rein. Zeitlins Spiel wirkt stellenweise etwas träge, natürlich ist er längst gereift und muss nicht ständig Krawall machen und Karussell fahren … aber da und dort finde ich bei diesem Wiederhören, hätte etwas mehr Bewegung vielleicht nicht geschadet. Auch die Rhythmusgruppe agiert eher brav – bei Williams keine Überraschung, Foster gibt schon manchmal Impulse, aber ich wünschte mir mehr davon, und frechere. Schöne Momente gibt es immer wieder, aber das bleibt gerade unter den Erwartungen.

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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba