Antwort auf: Das Piano-Trio im Jazz

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soulpope
"Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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gypsy-tail-wind Gene DiNovi – Renaissance of a Jazz Master | Auch die Japaner waren nicht immer gründlich – jedenfalls übersahen sie in den Siebzigern DiNovi, den 1928 in Brooklyn geborenen Eugene Salvatore Patrick DiNovi, der neben George Wallington, Dodo Marmarosa oder Joe Albany zu denjenigen Pianisten gehört, die eigene Wege zwischen Swing und Bebop beschritten. DiNovi zog 1972 nach Toronto und war wohl nicht aufzufinden, als die Japaner herumzogen …. Alan Bates hörte 1992 ein Tape aus Montréal und nahm ihn unter Vertrag. „Renaissance“ ist das Ergebnis davon, eine Reise nach Europa ergab sich dann auch noch … und es zeigte sich, dass DiNovi jung geblieben war, auch verfolgt hatte, was sich im Jazz der letzten Jahre getan hatte. Seine Phrasierung ist klasse, sein Touch wie gesagt wirklich toll, und sein Beat unfehlbar …. Mit Dave Young und Terry Clarke hat DiNovi die besten Leute hinter sich, die es damals in Kanada gab … das ist schon ein Prä-Evans-Trio, aber die Begleiter sind ziemlich aktiv und vor allem sehr souverän. Das Album ist pure delight … ich hab …. das dringende Gefühl, dass ich  noch tiefer schürfen sollte ….

Dank für die Erinnerung …. Dave Young (b) und Terry Clarke (dr) hier die halbe Miete und „Speak Low“ sicherlich eine der stärksten Coverversionen der Kurt Weill Komposition ….

P.S von den Marshmellow Alben kenne/eigne ich nur „Remembrance“ mir Don Thompson (b) und Memo Acevedo (dr) …. dies ebenfalls ausgezeichnet ….

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