Startseite › Foren › Kulturgut › Das musikalische Philosophicum › Musik im Wandel der Zeit: Wie Musik sich verändert › Antwort auf: Musik im Wandel der Zeit: Wie Musik sich verändert
Ich hatte alleine schriftlich über dieses Thema schwadroniert, aber mein Text ist zu lang und verschwurbelt geworden. Daher habe ich die KI gebeten, ihn zu kürzen. Das Ergebnis mit allen künstlich generierten Stilblüten und Fehlern:
Wir brauchen den Begriff Genre, um uns als Musiker und Hörer zu orientieren. Genres basieren auf wiederkehrenden Mustern und Regeln, die sich bewähren, variiert und weiterentwickelt werden. Das erleichtert das Erkennen und Einordnen von Musik, Literatur oder Filmen. Der Reiz liegt oft darin, wie Werke innerhalb eines Genres spielen oder dessen Grenzen verschieben. Problematisch wird es nur, wenn genretypische Muster zu oft wiederholt werden – aber auch das findet manchmal Anklang.
Eine von Menschen gesteuerte KI kann kreative Musik erzeugen, je nachdem, wie man sie anleitet („Erstelle ein Country-Stück mit Technobeat“ oder „Wie klingt Blues auf Italienisch?“). Solche Kombinationen sind urheberrechtlich unproblematisch, und Imitationen gab es schon immer in der Musikgeschichte.
Ob Musik von Menschen oder KI gemacht wird, ist für die Kunstform nur begrenzt relevant. KI-Musik kann gefallen, besonders für den Konsumenten. Beim Live-Erlebnis bleibt die Kommunikation zwischen Künstler und Publikum wichtig – auch wenn virtuelle Shows wie ABBA VOYAGE zeigen, dass das nicht immer nötig ist.
Wichtiger als das Ergebnis ist oft der Prozess des Musikmachens selbst – das gemeinsame Erleben und Gestalten. Das kann KI nicht ersetzen, auch wenn manche Menschen den Umgang mit KI dem mit anderen Menschen vorziehen.
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“There are legends of people born with the gift of making music so true it can pierce the veil between life and death. Conjuring spirits from the past and the future. This gift can bring healing—but it can also attract demons.” (From the movie Sinners by Ryan Coogler)