Startseite › Foren › Kulturgut › Das musikalische Philosophicum › Musik im Wandel der Zeit: Wie Musik sich verändert › Antwort auf: Musik im Wandel der Zeit: Wie Musik sich verändert
Zurück zur TAZ-Kolumne von Diederichsen. Wir erfahren, dass es wohl
leichter wird, „Scheiß-Musik“ zu produzieren und dass einige Richtungen
ohnehin auserzählt seien (Indie-Rock z.B.). Kunst interessiere nur eine
„verschwindende Minderheit“. Und wer den „Scheiß“ produziert (Menschen
oder KI) sei doch egal.
Die diagnostizierte „Kränkung der Menschheit“ (Freud) kann ich nicht ganz
nachvollziehen. Wie sollte die Menschheit das feststellen, wenn sie total
verblödet ist?!. Und überhaupt: nur ganz Wenige wissen, was Sache ist.
Das deutet auf einen ziemlich elitären Kunstbegriff. Ich weiß was Sache
ist und Du nicht. Ist wohl ziemlich bedenklich, diese Denke. Wenn ich
wenigstens wüsste, wann es „Scheiße“ ist und wann nicht … aber das
weiß wohl nur Herr Diederichsen. Dem Leser fehlen da irgendwie die Kriterien,
die „Leitdifferenz“ wird irgendwie nicht klar.
Aber okay. Die Kolumne von DD in der TAZ ist wohl dazu da, Themen mit wenigen
Zeilen zuzuspitzen.
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Free Jazz doesn't seem to care about getting paid, it sounds like truth. (Henry Rollins, Jan. 2013)