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01 – SML – How You Been
02 – Resavoir & Matt Gold – Horizon
03 – Charlie Hunter & Ella Feingold – Different Strokes For Different Folks
04 – Kelela – In The Blue Light
05 – Shrunken Elvis – Shrunken Elvis
06 – Barker – Stochastic Drift
07 – Takuro Okada – Konoma
08 – Oneohtrix Point Never – Tranquilizer
09 – Aux Meadows – Draw Near
10 – Sven Wunder – Daybreak
Anders als @lotterlotta habe ich nicht das Luxusproblem
zu vieler Alben, die ich nicht mal alle hören konnte, sondern umgekehrt das Problem, dass ich 2025 zu wenige aktuelle Alben angeschafft hatte um eine Top 10 zu erstellen. Also habe ich in den letzten Wochen im Netz diverse Best of 2025-Listen durchforstet und dort teils überraschende Alben gefunden, mit denen ich meine Top 10 aufgefüllt habe. Man staunt, was sich da auf mehr oder weniger obskuren Blogs so findet! Und fragt sich, was wohl sonst noch völlig unbemerkt an einem vorbeigezogen sein muss … Auf Takuro Okada hat mich @atom hier im Forum aufmerksam gemacht. Vielen Dank dafür!
Und da es wahrscheinlich anderen Forianern ähnlich geht wie mir, nämlich dass ich keine Ahnung habe, was für Musik auf den Alben in deren Top 10 zu hören ist, hier ein paar taglines zu meinen Favoriten.
01 – Elektro-akustische Jazz-Impro, live gespielt, im Studio editiert, mal dicht, mal schwebend, manchmal nervtötend, immer berauschend.
02 – Klingt wie MPB der 70er, aber ich weiß nicht warum. Das einzige Gesangsstück ist auf Japanisch.
03 – Ein Mann, eine Frau, zwei Gitarren, ein Groove.
04 – Elektronische alternative R&B-Musikerin unplugged im ehrwürdigen Blue Note Club.
05 – Pedal Steel, Gitarre und Synthesizer. Bill Frisell meets Tangerine Dream.
06 – Als hätte man bei Techno die Beats raus geschnitten, umgekehrt die Klangflächen betont, alles zerlegt und übereinander geschichtet, die Beats an anderen Stellen wieder eingebaut und davon einen Dub-Mix gemacht.
07- Betäubend-berauschend sämig dahinfließender Jazz-Groove. Aus Japan.
08 – Als hätte man einen Soundtrack von Vangelis geschreddert, dies und jenes anderes dazu geworfen und es anders wieder zusammengesetzt.
09 – „If Neu! scored a Sam Peckinpah film.“ schreibt der Blog Record Crates United. Ist nicht ganz richtig und nicht ganz falsch. Könnte ich aber auch nicht besser sagen.
10 – Musik wie eine warme Sommerbrise. Man sitzt dabei auf der Terrasse eines feinen alten Hotels und blickt aufs Meer. Luxuriös, fluffig, duftig, ein bisschen süß, aber das braucht man auch mal.
Ich wünsche Euch allen entspannte, friedliche und gesunde Feiertage!
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“There are legends of people born with the gift of making music so true it can pierce the veil between life and death. Conjuring spirits from the past and the future. This gift can bring healing—but it can also attract demons.” (From the movie Sinners by Ryan Coogler)