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Eine der unanständig billigen CDs war diese hier von Floris Nico Bunink, den ich natürlich zum ersten Mal bei Mingus (Candid) zur Kenntnis nahm und sonst bisher praktisch nicht kenne. Hier gibt fünf Solo-Stücke (von denen eins, „My One and Only Love“, schon auf einem früheren Daybreak-Album von Bunink erschien – die Aufnahme sind von 1999 und 2000, Bunink starb 2001, diese dritte CD bei Daybreak kam 2006 heraus), eins im Trio mit Pablo Nahar (b) und Joost van Schaik (d) sowie eins im Quartett, bei dem noch Jan Menu (bari) dazu stösst. Nicht nur Songs hier, aber auch vor allem: „Stella By Starlight“, „How Deep Is the Ocean“, „No More“ (phantastisch!), dazu zwei Versionen von „Warm Valley“ (solo und trio) und Monks „Ask Me Now“ (das Quartettstück).
Kennst Du die anderen zwei CDs @redbeans? Auf der ersten singt auf 5 (von 13) Stücken Raphaëlle Brochet, sonst sind’s dieselben Leute (Solo, Trio, Quartett), auf der zweiten scheint es keine Solos sondern nur Duos (mit Nahar), Trios und Quartette geben – letztere aber nicht nur mit Mena (wieder nur eines) sondern v.a. mit Werner Herbers, der zweimal als Oboist dazukommt und auf einem Trio-Stück als zweiter Bassist, wenn denn die Angaben auf der Rückseite passen … Bauchgefühl sagt mir, dass diese dritte CD vielleicht die beste Wahl war: kein Gesang, keine Third-Stream-Geschichten (oder was immer das mit der Oboe halt ist).
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba