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sokrates Gestern über Kopfhörer. Doch etwas monoton musikalisch, ähnliche Strukturen, viel e-moll, und ich merke, dass ich auf grüblerische Texte zunehmend mit Abstoßung/Abneigung reagiere. Selbstmitleid ist unangenehm bis ekelhaft. Schreib nachher bitte mal Deine Eindrücke.
Das Album ist wirklich sehr minimalistisch instrumentiert, spröde, traurig und melancholisch. Unterm Strich auch ein wenig langweilig nach 20-25 Minuten, sehr verhalten alles, es plätschert auf Dauer zu sehr vor sich hin. Viel Akustikgitarre, leichtes Schlagzeug, zurückgenommene Keys. Das Album steht mir insgesamt zu viel, kaum Bewegung, respektive Nuancierung und Abwechslung (vor allem im neunminütigen Schlussstück, viel zu lange ein gehaltener Ton). Ich würde sagen, ein Album, was ich jetzt nicht bräuchte. Woanders überschlagen sich so einige in abgefahrenen Lobhudeleien und Schwelgereien.
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Jokerman. Jetzt schon 71 Jahre Rock 'n' Roll