Antwort auf: 09.12.2017: Zapping 2017 | gypsy goes jazz #61

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gypsy-tail-wind
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clau

gypsy-tail-wind

clau@gypsy-tail-wind:
Was ist eine diskursive Intonation? Und was bedeutet es, wenn etwas „bounced“?

Du stellst wieder Fragen
Zur ersten, das ist wohl eine individuelle Wahrnehmung, aber was ich hier höre – von Shepp gerade und nachher von Rudd – hat eine grosse Ähnlichkeit mit einem sprechenden Menschen. Die Tonhöhen sind viel variabler (in der Klassik – nicht in der des 20. Jahrhunderts – wäre das der permanente Regelbruch), die Tongestaltung sehr flexibel und vielseitig (wieder: Regelbruch).
Zur zweiten: was ist Swing? Solche Dinge zu erklären finde ich enorm schwierig, aber was ich hier meine liegt im Beat von Moffett, ein ständiges Auf und Ab, das fast schon zum Tanzen animiert … das ist ja auch etwas, was es bei Monk immer wieder gibt (und seine Bewegungen, wenn er sich vom Klavier erhob, waren ja auch eine Art körperlicher Ausdruck des gerade gehörten Rhythmus‘)

1. Also ungefähr das, was Lester Bowie mit seiner Trompete gemacht hat? (natürlich auf andere Weise?
2. Okay, verstehe.
Sorry, ich MUSS diese Fragen stellen.

Bowie ist wohl ganz gut als Vergleich ja – wobei das unter Trompetern eher selten ist … ich denke da erstmal an Saxophonisten oder Posaunisten (an Rudd ganz besonders, umso schöner, dass er da auch dabei war, ich mag sein Spiel unheimlich gern).

und kein Problem ;-)

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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba