Kenny Burrell

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    asdfjkloe

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    Jazzmen Detroit ****
    All Night Long ****
    All Day Long ***
    Two Guitars *** ½ (mit Jimmy Raney)
    Kenny Burrell & John Coltrane ****
    Blue lights Vol. 1 **** ½
    Bluesy Burrell *** ½
    Midnight Blue *****
    God Bless The Child ****
    Togethering *** ½

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    #8078443  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 61,479

    Einiges müsste ich mal wieder anhören und allenfalls die Ratings korrigieren… die Blue Note-Alben kann ich grad nicht einzeln bewerten, aber das dritte (das erst später erschienen ist), ist das schwächste (auf **** reicht’s wohl dennoch).

    Jazzmen Detroit **** (w/Pepper Adams, Tommy Flanagan, Paul Chambers, Kenny Clarke)
    Monday Stroll (aka Frank Wess: Opus in Swing) ****
    The Cats **** (w/Tommy Flanagan, John Coltrane, Idrees Sulieman)
    Interplay for 2 Trumpets and 2 Tenors **** (w/Idrees Sulieman, Webster Young, John Coltrane, Bobby Jaspar, Mal Waldron)
    All Night Long **** (w/Donald Byrd)
    All Day Long ***1/2 (w/Donald Byrd)
    2 Guitars ***1/2 (w/Jimmy Raney)
    Blue Lights (2CD) ***1/2
    Kenny Burrell and John Coltrane ****
    At the Five Spot ****1/2
    Bluesy Burrell ****
    A Night at the Village Vanguard ****
    Midnight Blue ****1/2
    Blue Bash! ***1/2 (w/Jimmy Smith)
    Crash! ****
    Soul Call ***1/2
    ‚Round Midnight ****
    12-15-78 (32Jazz 2CD)****
    Togethering ***1/2 (w/Grover Washington)
    75th Birthday Bash Live! ***1/2

    Compilations:

    Introducing Kenny Burrell (2CD) ****1/2
    Soulero ***
    („The Tender Gender“ + Hälfte von „Ode to 52nd Street“ + 1 Track von „Have Yourself a Soulful Little Christmas“)

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #132: Dennis González (1954–2022), Teil 2 - 10.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #7: tba | No Problem Saloon, #29: tba
    #10202791  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
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    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 61,479

    Nach oben geholt für @brandstand3000 – mit Kommentaren:

    Jazzmen Detroit **** (w/Pepper Adams, Tommy Flanagan, Paul Chambers, Kenny Clarke)
    Eher kein Burrell-Album sondern eine tolle Session mit Detroitern (und Klook aus Pittsburgh), die ja damals all over the place waren (die Jones-Brüder, Barry Harris, Yusef Lateef, Curtis Fuller, Louis Hayes, Milt Jackson, Lucky Thompson etc. etc.)

    Das ist auch der Moment, um noch Motor City Scene (Bethlehem, 1960) zu erwähnen, noch so eine Detroiter Chose mit den Co-Leadern Donald Byrd und Pepper Adams (die leiteten gemeinsam eine Band für ein paar Jahre, die meisten Aufnahmen kamen bei Blue Note heraus) sowie Flanagan, Burrell, Paul Chambers und Louis Hayes.

    The Cats **** (w/Tommy Flanagan, John Coltrane, Idrees Sulieman)
    Interplay for 2 Trumpets and 2 Tenors ***-***1/2 (w/Idrees Sulieman, Webster Young, John Coltrane, Bobby Jaspar, Mal Waldron)
    All Night Long **** (w/Donald Byrd)
    All Day Long ***1/2 (w/Donald Byrd)
    2 Guitars ***1/2 (w/Jimmy Raney)
    Ein Haufen von Prestige Jam-Sessions … und „The Cats“ ist das eine Album, das aus der Menge wirklich heraussticht, denn es hat nicht den lockeren Jam-Charakter der anderen sondern – dank Tommy Flanagan am Klavier und dem Material, das er mitgebracht hat. Doug Watkins und Louis Hayes (beide auch aus Detroit) vervollständigen das Sextett. Wenn ich die Sterne anschaue, die ich gab, kommt „Interplay“ im Direktvergleich gewiss zu gut weg, das ist auf ***1/2 oder sogar *** gesunken, da klappt leider das eine oder andere nicht so gut, die Gruppe hätte wohl (wie bei Blue Note üblich, aber eben nicht bei Prestige) einen Tag zum Proben benötigt. Die beiden „All … Long“ tun nicht weh, aber wenn ich Prestige Jam-Sessions hören will, greife ich wohl am liebsten zu jenen von Gene Ammons – Burrell ist da auf „Funky“ und „Jammin‘ in Hi-Fi“ auch vertreten, der musikalische Strippenzieher bei den Ammons-Jams war fast immer Mal Waldron, Jackie McLean und Art Taylor sind auf beiden dabei, auf „Funky“ auch Art Farmer und Doug Watkins (exzellente Band!), auf „Hi-Fi“ auch Idrees Sulieman (vgl. „The Cats“, aber auch „Interplay“ – ich mag ihn sehr gerne) und Paul Chambers (das ist in meinen Augen dann eine um ein Haar weniger exzellente Band, aber beide sind super, keine Frage).

    Ach so: auf Ammons‘ Zwitter-Album „Bad! Bossa Nova“ ist Burrell auch noch zu hören … andere hier mögen es lieber als ich, aber Spass macht es schon.

    Kenny Burrell and John Coltrane ****
    Das ist ein superschönes Album – auch wieder mit Flanagan am Klavier … keine lockere Jam-Session, wenigstens nicht wenn man vom Ergebnis her hört. Unbedingt zu empfehlen und wegen der kleineren Band (Quintett mit Coltrane als einzigem Bläser) gibt es auch mehr Burrell als auf den meisten bisher genannten. Für Vinylisten: „The Cats“ und „Burrell/Coltrane“ gab es in einer der Twofer-Serien aus den Siebzigern.

    Introducing Kenny Burrell ***
    Blue Lights ****
    John Jenkins with Kenny Burrell ***
    At the Five Spot ****1/2
    Midnight Blue ****1/2
    Die Blue Note-Aufnahmen von Burrell … da ist eben nicht nur der Klassiker „Midnight Blue“ sondern auch die frühen Sessions (drei LPs), die auf der Doppel-CD Introducing Kenny Burrell zusammengestellt wurden, allesamt von 1956. Das gleichnamige Album präsentiert erneut eine Detroit-Band (Burrell, Flanagan und Chambers, wieder mit Kenny Clarke sowie Candido Camero), „Kenny Burrell Volume Two“ enhält nochmal was von den ersten Aufnahmen sowie eine Session mit Frank Foster (ts – bekannt am ehesten von Count Basie, toller Mann, auch aus Detroit), Flanagan, Oscar Pettiford und Shadow Wilson (ziemlich faszinierendes Line-Up, wenn man sich’s so überlegt!). Die dritte Session blieb damals im Kasten, es handelt sich eigentlich um die Jazz Messengers, aber mit Burrell statt dem Trompeter der Combo (damals wohl Kenny Dorham oder vielleicht schon Donald Byrd), zu hören sind also Hank Mobley (ts), Horace Silver (p), aus Detroit dann Doug Watkins (b – damals der beste für diesen Sound!) und – statt dem Leader Art Blakey – noch ein Detroiter Kollege, Louis Hayes (d). Das ist eine eher lockere Session, schlecht ist sie nicht, aber ich finde es klar, dass anderem der Vorzug gegeben wurde (die LP hiess dann „K.B. Blues“, als sie herauskam). Und da noch ein Hinweise: Watkins at Large von Doug Waktins (Transition, 1956; auf CD bei Blue Note: Donald Byrd/Doug Watkins – The Transition Sessions, 2 CD) ist nochmal eine fast-Jazz Messengers-Angelegenheit (und wohl etwas besser als „K.B. Blues“): Byrd, Mobley, Burrell, Duke Jordan, Watkins, Art Taylor.

    Blue Lights habe ich auch aufgerundet in Sachen Sterne, die beiden LPs mit Andy Warhol-Cover enthalten für Blue Note atypisch lange Jam-Stücke, die Band ist toll, v.a. auch weil Tina Brooks (ts) zu hören ist. Aber auch Trompeter Louis Smith ist super und konnte damals zuwenig aufnehmen (zwei Alben bei Blue Note), neben Brooks ist auch Junior Cook am Tenor dabei (der spätere langjährige Horace Silver-Sideman), zudem Duke Jordan oder Bobby Timmons am Klavier, Sam Jones am Bass (wenig später wuchs er zusammen mit Louis Hayes – und mit Timmons am Piano – zur formidablen Rhythmusgruppe der Cannonball Adderley-Gruppe) und für einmal Art Blakey höchstselbst am Schlagzeug.

    Das Album mit John Jenkins hatte ich damals beim Besternen übersehen. Drei sind vielleicht ein halber zuwenig, aber ich wurde nie wirklich warm mit dem Alben oder auch mit Jenkins. Etwas besser ist das Album „Jazz Eyes“ (co-led mit Donald Byrd, auch so ein halbes Detroit-Album) und noch besser – sein bestes wohl – dann „Jenkins / Jordan / Timmons“ (mit Wilbur Ware und Dannie Richmond), aber die beiden sind ohne Burrell (und Jenkins auch Chicago, wie auch Jordan und Ware).

    At the Five Spot ist dann wohl das verschüttete und vielleicht auch schönste der Alben … die Blue Note-CD aus den späten Achtzigern oder frühen Neunzigern wurde um mehrere Bonustracks von denselben Auftritten erweitert, zu hören ist Burrell mit Tina Brooks (ts), Bobby Timmons (p), Ben Tucker (b) und Art Blakey (d), bzw. mit Roland Hanna (p), Tucker (b) und Blakey (d). Ben Tucker ist der Mann, der „Comin‘ Home Baby“ geschrieben hat und mehr als okay als Bassist, Roland Hanna (1932-2002) noch ein Detroiter, der nie so ganz gross raus kam, obwohl er es musikalisch gesehen verdient hätte.

    Und wenn wir dabei sind, schon ein paar Jahre früher wirkte Burrell – neben Timmons, Sam Jones, Arthur Edgehill und v.a. J.R. Monterose (Detroit) – als Gast mit, als Kenny Dorham seine „Jazz Prophets“ (die gerade genannten, auf dem weiteren Album der Combo spielt Dick Katz das Klavier) ins Café Bohemia in New York brachte – ‘Round About Midnight at the Cafe Bohemia. Fabelhafte Aufnahmen mit grossartiger Atmosphäre … das mag die zweite Liga sein (hinter Miles, Brown/Roach, den Messengers, dem Silver Quintett), aber in vielerlei Hinsicht mag ich das lieber als die erste Liga. Es gibt eine RVG Doppel-CD des ganzen Materials.

    A Night at the Village Vanguard ****
    Bluesy Burrell ****
    Blue Bash! ***1/2 (w/Jimmy Smith)
    Crash! ****
    A Night at the Village Vanguard ist ein tolles Live-Album im Trio mit Richard Davis (b) und Roy Haynes (d), noch von 1959 – eine bessere Rhythmusgruppe kann man sich schwerlich vorstellen. Gab es als Reissue (ohne zwei zuvor veröffentlichte weitere Tracks in der „Originals“-Reihe von Verve/Universal).

    Wir kommen dann in die Sechziger … Bluesy Burrell ist ein Album, das auf Prestiges Sublabel Moodsville erschienen ist, hier hat Burrell sich die komplette 1962er Band des Giganten Coleman Hawkins ausgeliehen, der auch selbst auf ein paar Tracks mitwirkt: Tommy Flanagan, Major Holley und Eddie Locke. Dazu kommt Ray Barretto an Percussion. Moody und bluesy, passt manchmal perfekt, und Hawkins war 1962 zum letzten Mal in der Form seines Lebens, gerade mit dieser super Band (Holley und Locke sind keine grossen Namen, aber Holley kennt man ja schon von „Midnight Blue“, das ja auch erst danach eingespielt wurde, ich gruppierte es oben ausserhalb der Chronologie).

    Und da muss noch was von 1958 dazwischengeschoben werden, denn in dem Jahr wirkte Burrell an der Aufnahme zum Prestige-Album „Soul“ von Coleman Hawkins mit, einem der schönsten von dessen späten Alben, mit Ray Bryant, Wendell Marshall und Osie Johnson. 1961 ist er auch bei The Hawk Relaxes wieder dabei, das mich aber nie im selben Mass überzeugen konnte (interessantes Detail: hier spielt Andrew Cyrille Schlagzeug, der später ganz andere musikalische beschreiten sollte). Und 1959 war Burrell auch dabei, als Milt Jackson & Coleman Hawkins das feine Album „Bean Bags“ (Atlantic) einspielten (auf anderen Atlantic-Sessions von Jackson taucht er auch auf).

    Und hier fehlt – spätere Ergänzung, s.u. – Guitar Forms, einer der Klassiker aus Burrells Diskographie, den ich aber noch nicht gut kenne. Gil Evans hatte die Hand im Spiel – seine eigenen Alben aus der Zeit finde ich grossartig („The Individualism of Gil Evans“, auch mit Burrell, ebenso wie „Out of the Cool“, wo der unsung hero Barry Galbraith glänzen darf), aber mit „Guitar Forms“ wurde ich bisher nicht vergleichbar warm.

    Burrell wirkte auch öfter bei Orgel-Sessions mit, u.a. auf den unsterblichen Back at the Chicken Shack und Midnight Special von Jimmy Smith (eine einzige Session, mit Stanley Turrentine und Donald Bailey), 1963 gab es für Verve dann auch ein co-led Album mit Smith, Blue Bash!, das sehr okay ist aber bei beiden nicht zu den Glanzpunkten zählt. Auf Crash! ist Burrell mit der damaligen Combo von Jack McDuff zu hören – mit dem tollen Harold Vick am Tenorsax und dem völlig irren Joe Dukes am Schlagzeug (sowie wieder mal Ray Barretto). Auch das gehört bei beiden nicht zu den ganz grossen Highlights, aber ist schon ziemlich gut.

    Weitere Orgel-Sessions gab es auch mit Johnny Hodges und Wild Bill Davis, zudem – nicht mit Orgel, aber auch aus der Jazz/R&B-Ecke – wirkte er bei Alben von Willis „Gator“ Jackson und bei Illinois Jacquet mit.

    Soul Call ***1/2
    Soulero ***
    ‚Round Midnight ****

    Diese Aufnahmen von 1964 (Soul Call), 1966/67 (fast-Twofer „Soulero“, enthält „The Tender Gender“ und Teile des w/strings-Albums „Ode to 52nd Street“) bzw. 1973 kann man getrost weglassen …

    God Bless the Child ****
    Das fehlt oben, weil ich es noch nicht kannte … sollte man auf keinen Fall weglassen, sehr tolles CTI-Album von 1971

    Ellington Is Forever – Volume 1
    Ellington Is Forever – Volume 2

    Die fehlen auch … hab ich seit einer Weile im Regal aber noch nicht gebührend angehört, gelten wohl als die besten von Burrells späteren Aufnahmen, es gibt Ellington-Musik aus dem Jahr 1975 mit vorzüglichen Besetzungen (Thad Jones, Snooky Young, Nat Adderley, Quentin „Butter“ Jackson, Gary Bartz, Joe Henderson, Jerome Richardson, Jimmy Jones/Roland Hanna, Jimmy Smith, Philly Joe Jones …)

    12-15-78 (32Jazz 2CD)****
    Die beiden Muse-Alben, die auf der 32Jazz Doppel-CD wieder aufgelegt wurden, sollte man hingegen nicht vernachlässigen, wenn man an Burrell interessiert ist! Einmal mehr im Village Vanguard mitgeschnitten, einmal mehr im kargen Trio-Setting, diesmal mit Larry Gales (b) und Sherman Ferguson (d).

    Togethering ***1/2 (w/Grover Washington)
    Ein durchaus schönes Album mit dem notorischen Smooth-Schlocker Grover W., der an sich durchaus was konnte, wenn er denn wollte … die Band ist auch vorzüglich: Ron Carter (b), Jack DeJohnette (d), sowie Ralph MacDonald (perc), als Bonus hat man die Tracks der beiden Co-Leader beim Blue Note Comeback-Konzert in der Town Hall beigegeben (mit Reggie Workman und Grady Tate).

    75th Birthday Bash Live! ***1/2
    Das steht seit Jahren herum, und ich glaube ich habe es in der Tat erst ein einziges Mal gehört (sonst hätte ich keine Sterne geworden), wird wohl demnächst wieder mal angehört – eine grosse Sause für den Veteranen, auch wieder bei Blue Note erschienen, mit dem Gerald Wilson Orchestra, Hubert Laws, Joey DeFrancesco und anderen.

    Weiteres:

    Mit Chet Baker ist Burrell auf „Chet“ (Riverside, 1958) in einem vorzüglichen Line-Up zu hören: Pepper Adams, Herbie Mann, Kenny Burrell, Bill Evans, Paul Chambers, Connie Kay/Philly Joe Jones (CD in der „Keepnews Collection“), später wirkte er auch noch auf „Baby Breeze“ mit – das zieht ohne allzu viel Gehalt wie eine – sehr freundliche – Brise vorbei.

    Auf Blue Note hat er neben den oben schon genannten Alben noch bei weiteren mitgewirkt:

    Donald Byrd – A New Perspective (mit Chor – ich mag es!)
    Donald Byrd – Up With Donald Byrd (Verve, nicht Blue Note – wieder mit „voices“, Claus Ogerman)
    Paul Chambers – Whims of Chambers (mit Byrd, Coltrane, Silver und Philly Joe Jones – schön)
    Paul Chambers – Bass on Top (Chambers‘ drittes Blue Note-Album mit Hank Jones und Art Taylor – sehr schön)
    Thad Jones – Detroit-New York Junction (mit Billy Mitchell, Flanagan, Pettiford und Wilson – die letzten drei wirkten an Burrells zweitem Blue Note-Album mit)
    Ike Quebec – Bossa Nova Soul Samba (hatten wir ja gerade im BFT)
    Freddie Roach – Down to Earth (mehr Orgeljazz)
    Freddie Roach – Mo‘ Greens Please (Burrell und Eddie Wright wechseln an der Gitarre ab)
    Charlie Rouse – Bossa Nova Bacchanal (leider durfte der nur einmal als Leader für Blue Note, und das Album ist okay, wird aber von Quebec locker abgehängt)
    Jimmy Smith – diverse weitere Alben, darunter auch „Home Cookin'“, „House Party“ und „The Sermon“ und dann auch das hübsche „Softly As a Summer Breeze“ mit Philly Joe Jones am Schlagzeug, das seltsame „Six Views of the Blues“, die Session, die auf „Standards“ komplett erschien … und auf Verve – neben „Blue Bash!“ – auch noch „Organ Grinder Swing“ (mit Grady Tate), „Got My Mojo Workin'“ und mehr, in den 80ern gab es auch eine Reunion (Off the Top, Elektra – auch Stanley Turrentine tut da wieder mit) und 1990 dann noch die Gruppe Fourmost (Smith, Turrentine, Burrell, Tate)
    Stanley Turrentine – Jublilee Shout (tolle Band u.a. mit Sonny Clark)
    Stanley Turrentine – Hustlin‘ (ganz hervorragend!)
    Stanley Turrentine – Joyride (feine Sache mit der Big Band von Oliver Nelson)

    Darüberhinaus hat Burrell mit diversen Sänger_innen aufgenommen (Ernestine Anderson, Chris Connor, Betty Carter, Shirley Horn, Etta Jones, Andy Bey, Ray Charles, Johnny Hartman, Jimmy Witherspoon) und wirkte auch sonst noch an vielen weiteren Sessions mit, z.B. am Bill Evans-Album „Quintessence“ (Fantasy, 1976), er hat tolle Momente bei Gil Evans („The Individualism of Gil Evans“, wobei ich dort nie sicher bin, was auf der LP landete, die deutlich erweiterte CD ist von vorn bis hinten grossartig! – vgl. auch „Guitar Forms“), er spielt auf Art Farmers „Ph.D.“ (mit Clifford Jordan), taucht bei Stan Getz und Dizzy Gillespie (ein früher Job, ungefähr als Coltrane auch in der Band war) auf, hilft massgeblich dabei mit, Paul Gonsalves‚ „Cleopatra Feelin‘ Jazzy“ zu veredeln (auf CD als Bonus auf dem Reissue von „Tell It the Way It Is“, beide Impulse), es gibt auch zwei feine Alben im Quartett mit Hank Jones (The Talented Touch, Porgy & Bess), das sehr schöne „Mood Indigo“ mit dem vergessenen Ellington-Trompeter Taft Jordan, weitere Prestige-Jam-Session unter Leitung von Herbie Mann (Just Wailin‘ – mit Charlie Rouse und Mal Waldron) und das leaderlose „Earthy“ (mit Art Farmer, Hal McKusick, Al Cohn, Mal Waldron, Teddy Kotick und Ed Thigpen), ein feines Riverside-Album von Jerome Richardson (ein massiv unterschätzter Musiker) namens „Midnight Oil“, „Alfie“ von Sonny Rollins auf Impulse, das tolle „Out of the Storm“ von Ed Thigpen (Verve, 1966) etc. etc.

    Bottom line: Gut möglich, dass Kenny Burrell (trotz Grant Green) mein Lieblingsgitarrist ist … er war es jedenfalls lange, auch als ich mich als Teenager mit der Gitarre im Jazz noch etwas schwertat.

    zuletzt geändert von gypsy-tail-wind

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    #10202841  | PERMALINK

    brandstand3000

    Registriert seit: 29.12.2016

    Beiträge: 222

    @gypsy-tail-wind
    super. vielen dank.
    soweit ich sehe, habt ihr „guitar forms“ gar nicht dabei…

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    #10202851  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 61,479

    brandstand3000@gypsy-tail-wind super. vielen dank. soweit ich sehe, habt ihr „guitar forms“ gar nicht dabei…

    Ne, erwähnte ich vorhin gerade im Hörthread (wo ich nach dem Post oben erst wieder hin bin und die jüngste Diskussion zu Burrell sah): war bei mir bis vor ein, zwei Jahren eine Lücke und vergass ich auch, vorhin zu ergänzen. Aber mehr als zu den Ellington-Alben könnte ich auch noch nicht wirklich sagen, hab das Ding erst ein oder zweimal gehört.

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